Die meisten reden nicht gern in ein Mikrofon, weil sie es nie geübt haben —
und weil es beim ersten Mal vor Publikum passiert. Hier lässt es sich allein üben,
mit Rückmeldung statt Meinung.
Es wird nichts aufgezeichnet. Die Analyse läuft im
Browser und arbeitet nur mit dem, was gerade anliegt. Nichts wird gespeichert, nichts
verlassen diese Seite. Wenn du den Tab schließt, ist alles weg.
—
Mikrofon noch nicht freigegeben
Lautstärke
–
Abstand
–
Zischlaute
–
Sprechpausen
–
Noch keine Rückmeldung. Gib das Mikrofon frei und
sprich den Satz unten laut, so wie du ihn auf einer Bühne sagen würdest.
Übungssatz
Guten Abend. Bevor wir anfangen: Die Notausgänge sind
rechts und links hinten, das Rauchen ist im ganzen Haus untersagt.
Worauf es ankommt
Abstand halten und halten lassen. Eine Handbreit, gleichbleibend.
Wer beim Sprechen nach vorn und zurück wandert, klingt, als würde jemand am Regler drehen.
Das Mikrofon zeigt zum Mund, nicht zum Kinn. Nach unten gehaltene
Mikrofone nehmen die Brust auf, nicht die Stimme.
Nicht direkt frontal hineinsprechen. Leicht seitlich versetzt —
dann treffen die Plosivlaute („P", „B", „T") nicht die Kapsel.
Nicht ins Mikrofon flüstern und nicht hineinschreien. Beides zwingt
am Pult zu Eingriffen, die den Klang verschlechtern.
Nie in Richtung Lautsprecher zeigen. Das ist der häufigste Weg zur
Rückkopplung — und der eine Fehler, den das Publikum sofort hört.
Pausen sind erlaubt. Wer nicht atmet, wird schnell und leise.
Beides macht unverständlich.
Rückkopplung: was zu tun ist
Wenn es pfeift, ist die erste Reaktion fast immer falsch. Nicht
näher ans Mikrofon gehen, nicht lauter sprechen, nicht darauf klopfen. Richtig ist:
Mikrofon vom Lautsprecher wegdrehen, Abstand zum Lautsprecher vergrößern,
weitersprechen. Wer am Pult sitzt, senkt den Kanal, nicht die Summe.
Diese Seite misst, sie bewertet nicht. Ein Wert im gelben Bereich heißt
nicht, dass etwas falsch ist — er heißt, dass es auffällt. Ob das stört, entscheidet
der Raum.