SEILWERK / HTML-APP / FASSUNG —

KNOTEN.
LASTEN.
DOKUMENTIEREN.

Eine deutschsprachige Lern- und Arbeitsoberfläche für Seile, Knoten und vereinfachte Rigging-Modelle — mit visuellen Laboren, lokalen Ausrüstungsakten und nachvollziehbaren Momentaufnahmen.

20 Knoten9+ Rechenmodellelokal gespeichert
20 KNOTEN · SCHRITTWEISEF = m × g · VEKTOREN SICHTBAR
01 LERNEN02 RECHNEN03 PLANEN04 DOKUMENTIEREN
Wichtig: SEILWERK erklärt Zusammenhänge und unterstützt Ausbildung und Dokumentation. Es prüft keine reale Anlage und ersetzt weder Gefährdungsbeurteilung noch Herstellerdaten, Sachkunde, Statik oder Freigabe durch eine befähigte Person.
Lokaler Arbeitsstand

Was ist schon erfasst?

AUSRÜSTUNG0
SEILAKTEN0
PRÜFPUNKTE OFFEN0
EINSATZAKTEN / PRÜFRUNDEN0 / 0

Lokale Daten werden nur in diesem Browser ausgewertet.

Nutzergruppen / gruppen

Nutzergruppe wählen

Dasselbe Werkzeug bedient sehr verschiedene Arbeitsfelder. Die Nutzergruppe sagt, aus welchem Arbeitsfeld jemand kommt: welche Aufgaben kennzeichnend sind, welche Regelwerksfamilie maßgeblich ist, mit welchen Wörtern dort über dieselbe Sache gesprochen wird, welcher Weg durch die Ansichten sinnvoll ist und was für diese Gruppe ausdrücklich nicht gilt. Aus derselben Wahl ergibt sich die Ordnung der Navigation: zuerst die Ansichten des Arbeitsalltags dieser Gruppe, darunter abgesetzt die ergänzenden, die nicht einschlägigen ausgeblendet. Ausgeblendet heißt nicht gesperrt — der Schalter am Fuß der Navigation stellt jederzeit die vollständige Liste wieder her, und jede Ansicht, die über einen Verweis angesprungen wird, erscheint trotzdem. Die Wahl wird einmal lokal gemerkt und lässt sich jederzeit verwerfen.

GEWÄHLT
—
NUTZERGRUPPEN
—
ANWENDERKLASSE
—
ANSICHTEN SICHTBAR
—
AUSGEBLENDET
—
KNOTENKLASSEN
—
BEGRIFFSACHSEN
—
KLASSEN DER UMSCHALTUNG
—
Lernhilfe, keine Ausbildung, keine Freigabe: Knoten für lebenssichernde Anwendungen werden ausschließlich in einer Ausbildung mit Aufsicht gelernt und vor jeder Benutzung im Partnercheck geprüft. Die Wahl einer Nutzergruppe ordnet die Oberfläche; sie gibt keinen Knoten, kein Verfahren und keine Sicherungskette frei und ersetzt weder Ausbildungsstelle, Regelwerk, Herstellerangabe noch die betriebliche Gefährdungsbeurteilung. Wer in zwei Arbeitsfeldern tätig ist, hat beide Regelwerksfamilien zu erfüllen, nicht die günstigere.
Arbeitshilfe, keine Zulässigkeitsaussage: Die Einordnung der Ansichten in Nutzergruppen ist eine Arbeitshilfe für die Bedienung dieses Werkzeugs. Sie ist keine Aussage darüber, was fachlich zulässig ist, welche Ausbildung erforderlich ist oder welches Verfahren angewendet werden darf. Die Verantwortung für die Auswahl der Ansichten, der Verfahren und der Ausrüstung bleibt beim Betrieb. Wer in zwei Arbeitsfeldern gleichzeitig tätig ist, hat beide Regelwerksfamilien zu erfüllen, nicht die günstigere; dafür ist die Wahl „Keine Gruppe“ vorgesehen. Die Umschaltung gibt keine Freigabe und ersetzt weder Behörde, Sachverständige, Hersteller noch die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

—

—

Zuschnitt der gewählten Gruppe

Kennzeichnende Aufgaben und typische Handlungen, die maßgebliche Regelwerksfamilie als Verweis in die vorhandene Datenschicht der Anwenderklassen, die ausdrücklichen Ausschlüsse und die Voreinstellungen. Ohne gewählte Gruppe steht hier der Hinweis darauf, dass keine Gruppe gewählt ist.

Empfohlener Arbeitsweg

Die Schaltflächen führen in vorhandene Ansichten dieses Werkzeugs, in der Reihe, die die Datenschicht für diese Gruppe vorschlägt. Der Weg ist ein Vorschlag für die Reihenfolge des Lesens, keine Arbeitsanweisung und kein Ablauf für die Praxis.

Wirkung auf die Inhalte

Wo eine Ansicht Listen aus der Datenschicht zeigt, die eine Klassenzuordnung führen, setzt die Gruppenwahl den dortigen Filter vor. Der Anschluss läuft über eine schmale Schnittstelle; welche Ansicht sie schon abfragt und welche noch nicht, steht hier.

Befund über die Gruppenschicht

Geprüft wird, ob jede Gruppe auf eine vorhandene Anwenderklasse verweist, ob jeder Schritt des Arbeitswegs eine vorhandene Ansicht nennt, ob jede Gruppe Aufgaben, Handlungen und Ausschlüsse führt und ob die Begriffszuordnung vollständig ist.

—

Befund über die Zuordnung der Ansichten

—

—

Einstufung je Ansicht

Ohne gewählte Gruppe steht die Einstufung aller Anwenderklassen nebeneinander; mit gewählter Gruppe steht je Ansicht die Einstufung samt Begründung.

Nutzergruppen und Knotenklassen / gruppen

Knotenklassen

Jeder Knoten des Bestands ist genau einer Klasse zugeordnet; fehlende wichtige Knoten stehen in einer eigenen Ergänzungsdatei und werden erst in der Auswertung zum Bestand zusammengeführt. Zu jedem Eintrag steht die verpflichtende Angabe zur lebenssichernden Anwendung, das Fehlerbild, die Kontrollschritte, die Eignung in der gewählten Nutzergruppe und die Quelle. Gefiltert wird nach Klasse, Gruppe und lebenssichernder Anwendung.

KNOTEN INSGESAMT
—
LEBENSSICHERND JA
—
NUR NACH AUSBILDUNG
—
LEBENSSICHERND NEIN
—
Lernhilfe, keine Ausbildung, keine Freigabe: Knoten für lebenssichernde Anwendungen werden ausschließlich in einer Ausbildung mit Aufsicht gelernt und vor jeder Benutzung im Partnercheck geprüft. Diese Ansicht ordnet Bauformen ein und gibt keinen Knoten für eine Anwendung frei. Die Kennzeichnung der lebenssichernden Anwendung ist eine Warnung und keine Eignungsaussage: sie sagt, dass ein Fehler in dieser Bauform tödlich ausgehen kann. Welcher Knoten in einem System zulässig ist, entscheiden die Ausbildung, das Regelwerk der Anwendung, die Herstellerangabe und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

—

Die Klassen

Knoten im Ergebnis: —

Widersprüchliche Quellen

Wo die Quellen auseinandergehen, wird der Widerspruch ausgewiesen und nicht geglättet. Das Werkzeug entscheidet ihn nicht.

Befund über die Zuordnung

Geprüft wird, ob jeder Knoten genau einer Klasse zugeordnet ist, ob jede Zuordnung eine gültige Angabe zur lebenssichernden Anwendung trägt, ob die Pflichtangaben vollständig sind und ob eine Angabe „nein“ in jeder Gruppe erhalten bleibt.

—

Nutzergruppen und Knotenklassen / gruppen

Begriffe je Gruppe

Dieselbe Sache heißt in jedem Arbeitsfeld anders. Der Punkt, an dem das System am Tragwerk hängt, ist im Sportklettern der Fixpunkt, im Alpinklettern der Standplatz, in der Höhenarbeit der Anschlagpunkt, auf der Bühne der Aufhängepunkt. Die Tabelle stellt diese Wörter gegenüber, damit Gespräche zwischen den Gruppen nicht an den Wörtern scheitern. Die Suche funktioniert in beide Richtungen: von der Sache in das Wort und von einem Wort zurück auf die Sache und die übrigen Gruppen.

BEGRIFFSACHSEN
—
NUTZERGRUPPEN
—
GEWÄHLT
—
Lernhilfe, keine Ausbildung, keine Freigabe: Knoten für lebenssichernde Anwendungen werden ausschließlich in einer Ausbildung mit Aufsicht gelernt und vor jeder Benutzung im Partnercheck geprüft. Dass zwei Gruppen für eine Sache ein Wort haben, heißt nicht, dass Verfahren, Bauteil, Ausrüstung oder Regelwerk austauschbar wären. Die Gegenüberstellung ist ein Verständigungsmittel und keine Gleichsetzung; sie gibt nichts frei.

Gegenüberstellung

Je Zeile eine Sache, je Spalte eine Nutzergruppe. Die Spalte der gewählten Gruppe ist hervorgehoben. Wo eine Gruppe für eine Sache keinen eigenen Begriff führt, steht das ausdrücklich da und wird nicht mit einem fremden Wort gefüllt.

—

Betriebsübersicht / lokal

Offene Punkte zuerst

Führt die lokalen Daten aus Ausrüstung, Seilakte, Lastpfad und Praxis-Check zusammen. Die Übersicht bewertet Dokumentationszustände, nicht die Sicherheit einer realen Anlage.

LOKALER DOKUMENTATIONSSTATUS
—

Noch keine Daten ausgewertet.

AUSRÜSTUNG—
SEILAKTEN—
OFFENE STOPPPUNKTE—
Gesamtsicherung

Sichert die bekannten lokalen SEILWERK-Datensätze in einer JSON-Datei. Rechner-Eingaben, die nie gespeichert wurden, sind nicht enthalten.

Befunde / Verweise
Keine Prüfbescheinigung: „Dokumentiert“ bedeutet nur, dass ein lokaler Datensatz vorhanden ist. Zustandsprüfung, Prüffristen, Herstelleranforderungen, Qualifikation und Freigabe bleiben außerhalb dieser Übersicht.
Prüfkalender / lokal

Termine gemeinsam sehen

Führt Prüftermine aus Ausrüstung und Seilakten zusammen. Fehlende Termine bleiben sichtbar; SEILWERK berechnet keine Prüffrist aus Material, Alter oder Nutzung.

STOP / ÜBERFÄLLIG0
NÄCHSTE 30 TAGE0
31–90 TAGE0
OHNE TERMIN0

Sortierung: gesperrt/überfällig → prüfen → bevorstehend → später → ohne Termin. Ein eingetragener Termin belegt weder Prüfung noch Einsatzfähigkeit.

Prüfrunde / lokal

Befunde gesammelt dokumentieren

Lädt Einträge aus dem Prüfkalender in eine Arbeitsliste. Status, nächster Termin und Befund werden erst beim bewussten Abschluss in die lokalen Akten geschrieben.

Dokumentation, keine Freigabe: SEILWERK prüft weder Sachkunde noch Prüfumfang oder realen Zustand. „Bereit“ wird nur als deine ausdrückliche Eingabe gespeichert.
Arbeitsliste

0 Einträge

Noch keine Auswahl geladen.
Rundenchronik

0 Prüfrunden

Prüfbericht / v27

Befund schreiben, Frist rechnen, Ausdruck erzeugen

Die Pflichtangaben eines Prüfbefundes, die nächste Frist nach der gewählten Grundlage und ein druckfähiger Bericht mit Prüfsumme und Feld für die Gegenzeichnung.

BEFUND
FRIST
PRÜFSUMME (SHA-256)

Die Prüfsumme bezieht sich auf den Inhalt des Befundes. Wird der Befund später geändert, ändert sich die Prüfsumme.

Kein Prüfbefugnis-Ersatz: Wer prüfen darf, richtet sich nach der Rechtslage und der Bauart des Arbeitsmittels. Dieses Formular hält ein Ergebnis fest, es erteilt keine Befugnis.
Einsatzakte / lokale Momentaufnahme

Stand einfrieren, Befunde erhalten

Speichert den aktuellen lokalen Arbeitsstand als chronologische Momentaufnahme. Die Akte dokumentiert Eingaben und offene Punkte; sie ist keine Prüfung, Abnahme oder Freigabe.

Neue Einsatzakte

Lastpfad, zugeordnete Ausrüstung, ausgewählte Seilakte, Rig-Plan, Lastfälle und offene STOP-Punkte werden beim Anlegen kopiert. Spätere Änderungen verändern diesen Snapshot nicht.

Unveränderlicher Snapshot: Inhalte der Momentaufnahme werden nicht nachträglich bearbeitet. Ein Vier-Augen-Vermerk kann später ergänzt werden, hat aber ausdrücklich keine Freigabewirkung.
Chronik

0 Einsatzakten

Aktenvergleich
Für den Vergleich werden zwei Einsatzakten benötigt.
Knotenbibliothek

Seilführung begreifen

Direktvergleich

Zwei Knoten nebeneinander

Vergleiche typische Verwendung und Grenzen — nicht als Freigabe für einen konkreten Einsatz.

Knotenkunde / knoten

Knotenfinder

Funktionsklasse und Anwenderklasse wählen; das Ergebnis ist der gefilterte Bestand mit Eignungsstufe und Begründung je Knoten. Knoten, die in Anwendungen vorkommen, bei denen Menschenleben an ihnen hängen, sind ausdrücklich gekennzeichnet. Die Kennzeichnung ist eine Warnung, keine Eignungsaussage.

Funktionsklasse
Anwenderklasse
Mindeste Eignungsstufe
Suche im Bestand
KNOTEN IM BESTAND
—
TREFFER
—
DAVON LEBENSSICHERND
—
AM PRIMÄRTEXT GEPRÜFT
—

—

—

Lernwerkzeug, keine Ausbildung, keine Freigabe: Der Knotenfinder ordnet Bauformen ein und gibt keinen Knoten für eine Anwendung frei. Lebenssichernde Anwendung verlangt Ausbildung, regelmäßige Übung und Partnerkontrolle. Welche Knoten in einem lebenssichernden System zulässig sind, bestimmen die Ausbildungsstelle, das Regelwerk der Anwendung, die Herstellerangabe und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung — nicht dieses Werkzeug.
Knotenkunde / knoten

Knotenschule

Je Knoten die Schritte, die häufigen Fehler mit ihrem Erkennungsmerkmal, die Kontrolle des fertigen Knotens und — sofern die Physikschicht dazu einen belegten Eintrag führt — die dort hinterlegte Restfestigkeit. Die Schrittbilder sind schematisch und ersetzen keine Vorführung.

Knoten suchen
KNOTEN IN DER LISTE
—
MIT BELEGTER RESTFESTIGKEIT
—
LEBENSSICHERND
—
BEFUNDE DER VOLLSTÄNDIGKEITSPRÜFUNG
—
Lernwerkzeug, keine Ausbildung, keine Freigabe: Die Knotenschule zeigt Schrittfolgen, Fehlerbilder und Kontrollpunkte; sie unterweist nicht und gibt keinen Knoten für eine Anwendung frei. Lebenssichernde Anwendung verlangt Ausbildung, regelmäßige Übung und Partnerkontrolle. Die Restfestigkeit stammt aus der Physikschicht dieses Pakets und ist ein Messbereich aus veröffentlichten Zugversuchen, keine Bemessungsgrundlage.
Seilwissen

Material ist Teil des Systems

Materialfamilien verhalten sich unterschiedlich. Die Karten sind Orientierung, keine Produktspezifikation — für reale Auslegung zählt immer das konkrete Datenblatt.

Ablegereife ist kein Taschenrechnerwert: Sicht-/Tastprüfung, Einsatzhistorie, Kantenkontakt, Chemikalien, Hitze, UV, Schocklasten und Herstellerkriterien gehören zusammen. Unklare Vorgeschichte ist ein Warnsignal.
SEIL-CHECK / 01

Vor Gebrauch

Mantel, Kern, Durchmesser, Verfärbung, Verhärtung, Schmelzspuren, Schnitte und lokale Verdickungen prüfen.

SEIL-CHECK / 02

System prüfen

Seiltyp, Durchmesser und Konstruktion müssen zu Rolle, Klemme, Gerät und Einsatzart passen.

SEIL-CHECK / 03

Dokumentieren

Identität, Hersteller, Erstgebrauch, besondere Ereignisse und Prüfungen nachvollziehbar halten, wenn der Einsatz das verlangt.

Einstiegsquellen: ISO 2307:2019 (Prüfmethoden), ISO 9554:2019 (allgemeine Faserseil-Spezifikation) und UIAA Safety Standards für Bergsportausrüstung.

Werkstoffkunde / werkstoff

Seilarten nebeneinander

Zwei oder drei Bauformen gegenüberstellen: Kennwerte feldweise, Beständigkeit in Stufen, Einsatzgrenzen darunter. Was nicht am Primärtext geprüft ist, steht ausdrücklich als nicht verifiziert. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht kein Wert, sondern der Hinweis auf die Herstellerangabe.

BAUFORMEN
—
KENNWERTE BELEGT
—
DAVON VERIFIZIERT
—
NORMATIV GEREGELT
—

Lernmodell, keine Freigabe: Die Gegenüberstellung ordnet Bauformen, sie ersetzt kein Datenblatt. Für die Auslegung eines konkreten Mittels gelten ausschließlich die Herstellerangaben und die Kennzeichnung des Produkts; die Beurteilung trifft eine fachkundige Person.
Anwenderklasse / werkstoff

Eine Klasse wählen, den Rest daraus ableiten

Die Anwenderklasse entscheidet, welche Regelwerksfamilie gilt, welche Seilarten typisch sind, welche Knoten aus dem Bestand dazugehören, welche Prüfungen anfallen und was ausdrücklich unzulässig ist. Die Wahl wirkt als Filter über den ganzen Bestand und wird nur in diesem Browser gespeichert.

KLASSE / 01

Kennzeichnende Anforderungen

KLASSE / 02

Maßgebliche Regelwerksfamilie

KLASSE / 03

Prüfungen

Typische Seilarten
Typische Knoten aus dem Bestand

Lernmodell, keine Freigabe: Die Klassen sind ein Ordnungsraster, keine Zulassung und keine Rechtsauskunft. Herstellerangaben und die Prüfung durch eine fachkundige Person gehen vor. Wer in zwei Klassen gleichzeitig arbeitet, hat beide Regelwerksfamilien zu erfüllen, nicht die günstigere.
Eignungsabgleich / werkstoff

Anwendungsfall eingeben, begründete Liste erhalten

Klasse, Umgebung, Lastannahme und Personen im Wirkbereich eingeben. Das Werkzeug wertet die hinterlegten Regeln über die Datenschicht aus und begründet jede Zeile mit Quelle. Ein Ausschlusskriterium schlägt immer durch: es lässt sich durch keinen anderen Befund aufheben.

UMGEBUNG

KOMMEN IN FRAGE
—
NUR BEDINGT
—
SCHEIDEN AUS
—
MIT NICHT VERIFIZIERTEM BEFUND
—

Kein Freigabeurteil: Diese Ansicht schlägt vor und begründet — entschieden wird im Betrieb. Sie ist ein Lernmodell und keine Freigabe. Herstellerangaben, die betriebliche Gefährdungsbeurteilung und die Prüfung durch eine fachkundige Person gehen vor. Ein Vorschlag „kommt in Frage" bedeutet nicht, dass ein konkretes Produkt geeignet ist.
Bühnenkunde / theater

Zugsysteme verstehen

Sieben Systeme der Bühnen- und Theatertechnik nebeneinander: wie sie aufgebaut sind, wofür sie verwendet werden, wer sie bedienen darf, welche Prüfungen anfallen, welche Betriebsart gilt und welche Gefährdungen kennzeichnend sind. Jede Angabe trägt ihre Quelle und einen Verifizierungsvermerk. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht kein Wert, sondern der Hinweis auf die Betriebsvorschrift des Hauses.

SYSTEME
—
ANGABEN BELEGT
—
DAVON VERIFIZIERT
—
BEGRIFFE IM GLOSSAR
—

Auswahl

Kraftbetrieben gegenüber handbetrieben im Regelwerk

Zumutbare Bedienkraft — Eingabewert, keine Rechengröße

Lernmodell, keine Freigabe: Diese Übersicht ordnet Systeme, sie ersetzt keine Betriebsanweisung und keine Prüfbescheinigung. Bühnenmaschinerie wird nur von unterwiesenem Personal bedient; die Betriebsvorschrift des Hauses geht vor. Für die Beurteilung einer konkreten Anlage gelten ausschließlich die Herstellerangaben, der behördliche Bescheid und die Beurteilung durch eine fachkundige Person.
Bühnenkunde / theater

Gegengewichtsrechner Handkonterzug

Zuglast und Konterlast gegenübergestellt: Prospekt, Zugstange und Aufhängungen auf der einen Seite, Gewichtsschlitten, Grundgewicht und Gewichtssteine auf der anderen. Sichtbar gemacht wird, was in der Praxis am häufigsten übersehen wird: das Gewicht der Tragseile wandert beim Auf- und Abfahren von der Lastseite auf die Konterseite und verschiebt den Ausgleich über den Hub. Ein unten ausgeglichener Zug hat oben Übergewicht.

Lastseite

Zuglast ohne Seil—

Konterseite

Konterlast ohne Seil—

Hub, Tragseile und Übersetzung

Reibung und zumutbare Handkraft

Erforderliche Gewichtsmasse

Restkraft an der Hand über den Hub

Wanderndes Seilgewicht

Lernmodell, keine Freigabe: Die Rechnung ist ein Gleichgewichtsmodell mit gleichbleibender Reibung und geradem Seilverlauf. Sie ersetzt keine Bemessung, keine Prüfung und keine Betriebsanweisung. Bühnenmaschinerie wird nur von unterwiesenem Personal bedient; die Betriebsvorschrift des Hauses geht vor. Die Grenze der zumutbaren Handkraft ist ein Eingabewert und aus der eigenen Gefährdungsbeurteilung zu begründen.
Bühnenkunde / theater

Punktlast und Zugkette im Bühnenraum

Vom Prospekt über Zugstange, Aufhängungen, Oberrollen und Rollenbock bis zum Tragwerk: welche Kraft kommt wo an. Gerechnet wird mit den vorhandenen Kernfunktionen für den Einfeldträger und für die Umlenkung. Die Zugstange auf mehr als zwei Aufhängepunkten ist statisch unbestimmt; gerechnet wird ein statisch bestimmtes Ersatzsystem, das die Felder als Einfeldträger und die Kragarme über den Hebel behandelt.

Zugstange und Aufhängepunkte

Einzellasten an der Zugstange

Umlenkung und Tragseil

Zulässige Werte des Betriebes

Diese Werte stammen nicht aus dem Werkzeug. Sie sind der Tragfähigkeitsangabe des Herstellers, dem Prüfbuch der Anlage oder der statischen Berechnung des Hauses zu entnehmen. Ein leeres Feld bedeutet: für diese Stufe wird keine Auslastung ausgewiesen.

Kräfteverteilung auf die Aufhängepunkte

Kraft am Rollenbock

Auslastung der Kette

Lernmodell, keine Freigabe: Statisch bestimmtes Ersatzsystem, gerader Seilverlauf, ohne Dynamik, ohne Schiefstellung und ohne Nachgiebigkeit der Aufhängungen. Die Rechnung ersetzt keine statische Berechnung und keine Tragfähigkeitstabelle. Bühnenmaschinerie wird nur von unterwiesenem Personal bedient; die Betriebsvorschrift des Hauses geht vor.
Bühnenkunde / theater

Begriffe der Bühnentechnik

Die Sprache der Bühne, feldweise geordnet: Zugtechnik, Gegengewicht, Schnürboden und Galerien, Ober- und Untermaschinerie, Dekoration, Bühnenraum, Sicherheit und Organisation. Je Begriff eine kurze und eine ausführliche Erklärung, die Feldzuordnung und die Quelle. Die Benennungen sind hausüblich und im deutschsprachigen Raum nicht durchgehend einheitlich; im Zweifel gilt die Bezeichnung in der Betriebsanleitung der Anlage.

BEGRIFFE ANGEZEIGT
—
FELDER
—
AM REGELWERKSTEXT GEPRÜFT
—

Lernmodell, keine Freigabe: Die Erklärungen ordnen Begriffe ein, sie sind keine Rechtsauskunft und keine Betriebsanweisung. Bühnenmaschinerie wird nur von unterwiesenem Personal bedient; die Betriebsvorschrift des Hauses geht vor. Was nicht am Regelwerkstext geprüft ist, steht ausdrücklich als nicht verifiziert.
Suchwerk / suchwerk

Suche im Bestand

Volltextsuche über alle Datenschichten des Werkzeugs. Je Treffer stehen Herkunft, Benennung, Feldname, der Textauszug mit hervorgehobenem Suchbegriff und, soweit die Datenschicht sie führt, Quelle und Verifizierungsvermerk. Mehrere Begriffe werden mit „und“ verknüpft, Teilwörter treffen ebenfalls, Groß- und Kleinschreibung ist ohne Belang und Umlaute gelten ihrer Umschreibung gleich (ö wie oe, ß wie ss).

TREFFER
—
DATENSCHICHTEN
—
INDEXEINTRÄGE
—
AUFBAU DES INDEX
—
Datenschicht
Anwenderklasse
Verifizierungsstand
Quelle

Suchwerkzeug, keine Freigabe: Die Suche zeigt den Stand der hinterlegten Datenschicht mitsamt deren Verifizierungsvermerken; sie ersetzt weder den Normtext noch die Rechtsvorschrift. Ausgewertet wird ausschließlich die hinterlegte Datenschicht — was dort nicht steht, findet die Suche nicht. Zuständig bleiben Behörde, Sachverständige, Hersteller und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Suchwerk / suchwerk

Datenbankansicht

Eine Tabelle je Datenschicht mit den wichtigsten Feldern. Die Spaltenköpfe sortieren, das Eingabefeld schränkt die Zeilen ein. Die aktuelle Auswahl lässt sich als JSON anzeigen und als CSV-Datei mit Strichpunkt als Trennzeichen speichern — für die Übernahme in die Betriebsdokumentation oder in ein Tabellenprogramm.

ZEILEN ANGEZEIGT
—
SPALTEN
—
AM PRIMÄRTEXT GEPRÜFT
—
ZEILEN OHNE QUELLE
—
Suchwerkzeug, keine Freigabe: Die Suche zeigt den Stand der hinterlegten Datenschicht mitsamt deren Verifizierungsvermerken; sie ersetzt weder den Normtext noch die Rechtsvorschrift. Die Tabelle zeigt einen Auszug der wichtigsten Felder, nicht die vollständige Datenschicht; die ausgegebene Datei ist eine Arbeitsgrundlage, kein Prüfbefund. Zuständig bleiben Behörde, Sachverständige, Hersteller und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Suchwerk / suchwerk

Quellenverzeichnis

Die Belegübersicht des ganzen Werkzeugs: alle Quellen aus allen Datenschichten, zusammengeführt. Dieselbe Quelle trägt in zwei Datenschichten oft eine andere Kennung — zusammengelegt wird über die Fundstelle, sonst über Titel und Stelle. Je Quelle steht, wie viele Angaben sich darauf stützen und wie viele davon am Primärtext geprüft sind.

QUELLEN
—
GESTÜTZTE ANGABEN
—
DAVON GEPRÜFT
—
ANGABEN OHNE QUELLE
—

Suchwerkzeug, keine Freigabe: Die Suche zeigt den Stand der hinterlegten Datenschicht mitsamt deren Verifizierungsvermerken; sie ersetzt weder den Normtext noch die Rechtsvorschrift. Das Verzeichnis nennt, worauf sich eine Angabe stützt — es bestätigt nicht, dass die Quelle einschlägig, aktuell oder vollständig ausgewertet ist. Was nicht am Primärtext geprüft ist, steht ausdrücklich als nicht verifiziert. Zuständig bleiben Behörde, Sachverständige, Hersteller und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Seilakte / lokal

Identität und Ereignisse zählen

Dokumentiere konkrete Seile mit Herstellerquelle, Terminen, Zustand und besonderen Ereignissen. Die Daten bleiben auf diesem Gerät.

Keine automatische Lebensdauer: SEILWERK setzt keinen Ablegetermin aus Alter oder Material. Maßgeblich sind konkrete Herstellerkriterien, Vorgeschichte, Prüfung, Einsatz und geltende Regeln.
Bestand

Lokale Seilakten

Ausrüstung / lokal

Bauteile sauber trennen

Eigene Herstellerdaten erfassen. WLL und MBS bleiben getrennte Werte — SEILWERK rechnet sie niemals automatisch ineinander um.

Keine Umrechnung: MBS ist keine WLL. Betriebskoeffizienten, Anschlagarten und Reduktionen kommen aus dem konkreten Regelwerk und Herstellerdaten.
Katalog

Gespeicherte Bauteile

Ablegereife / v27

Wann ein Mittel aus dem Verkehr gehört

Kriterien je Bauart, jedes mit Grenzwert, Folge und Quelle. Nicht am Primärtext gegengeprüfte Kriterien sind ausdrücklich gekennzeichnet.

BEFUNDE ANKREUZEN
AUFGENOMMENE BEFUNDE (LOKAL)
Im Zweifel ablegen: Ein erfülltes Ablegekriterium ist keine Ermessensfrage. Das Arbeitsmittel ist der Verwendung zu entziehen und so zu kennzeichnen, dass es nicht versehentlich weiterverwendet wird.
PSA gegen Absturz / psa

Zuerst das System, dann das Produkt

Rückhalten, Positionieren, Auffangen, Retten und seilunterstützter Zugang sind fünf verschiedene Aufgaben mit fünf verschiedenen Bauteilsätzen. Wer das System verwechselt, kauft die falsche Ausrüstung und hängt sie an den falschen Punkt. Diese Ansicht sagt zu jedem System, wozu es dient, was es ausdrücklich nicht leistet, welche Bauteile dazugehören und welcher Anschlagpunkt nötig ist. Die Antworten auf die Fragen links filtern, was überhaupt in Frage kommt.

SYSTEME
—
BAUARTEN MIT ABLEGEKRITERIEN
—
KRITERIEN
—
DAVON FOLGE ABLEGEN
—
KRITERIEN VERIFIZIERT
—
FRISTEN
—
DAVON RECHENBAR
—
WARNHINWEISE
—

Lage am Arbeitsplatz

SYSTEM / 01

Welches System nach den Antworten in Frage kommt

„Kommt in Frage“ heißt: kein hinterlegter Ausschlussgrund greift. Es heißt nicht, dass das System geeignet, zulässig oder freigegeben ist — das entscheidet die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs zusammen mit einer fachkundigen Person.

Ein System im Einzelnen ansehen

Lernmodell, keine Freigabe: Diese Ansicht ist keine Unterweisung und kein Ersatz für Ausbildung, Herstellerangaben und die Prüfung durch eine fachkundige Person. Sie erteilt keine Freigabe und ersetzt weder Gefährdungsbeurteilung noch Sicherheitskonzept noch behördliche Entscheidung. Persönliche Schutzausrüstung kommt erst dann in Betracht, wenn kollektive technische und arbeitsorganisatorische Maßnahmen die Gefahr nicht vermeiden oder ausreichend begrenzen können. Nicht verifizierte Angaben sind als solche ausgewiesen und vor Verwendung am Primärtext zu prüfen.
Sturzraum / psa

Wie viel Luft unter den Füßen bleiben muss

Ein Auffangsystem wirkt nur, wenn unterhalb der Arbeitsebene genug lichte Höhe bleibt. Die Rechnung summiert Fallstrecke, Auszugslänge des Falldämpfers, Dehnung der Führung, Körpermaß und Sicherheitsabstand und stellt die Summe der vorhandenen Höhe gegenüber. Die Kennwerte des Falldämpfers und des Auffanggeräts sind Eingabefelder mit Herstellerbezug: das Werkzeug nimmt keine Auszugslänge an.

GRUNDSATZ

Woraus sich der erforderliche Freiraum zusammensetzt

Eingaben
Herkunft der Kennwerte
AUFTEILUNG

Welcher Anteil wie groß ist

Zwei Bezugsebenen, nicht zu verwechseln: die Summe ab der Auffangöse ist die Höhe, die unter den Füßen frei bleiben muss. Herstellertabellen rechnen häufig ab dem Anschlagpunkt; dieser Wert wird getrennt ausgewiesen.

GRENZEN

Was diese Rechnung nicht abbildet

Lernmodell, keine Freigabe: Diese Ansicht ist keine Unterweisung und kein Ersatz für Ausbildung, Herstellerangaben und die Prüfung durch eine fachkundige Person. Eine Summe ist keine Bemessung: Pendelsturz, Hindernisse im Sturzweg, Kanteneinwirkung und die Nachgiebigkeit der Anschlagkonstruktion sind nicht enthalten. Maßgeblich ist die Gebrauchsanleitung des eingesetzten Produkts. Reicht der Freiraum nicht, ist nicht die Rechnung anzupassen, sondern das Verfahren.
Prüfung & Ablegereife / psa

Fristen rechnen, Befunde aufnehmen, Ergebnis aushalten

Zwei Dinge laufen nebeneinander: die Frist und der Zustand. Die Frist sagt, wann zu prüfen ist; der Befund sagt, ob das Teil noch verwendet werden darf. Die Fristenlogik läuft über den vorhandenen Prüfkern des Werkzeugs, die Ablegekriterien stehen in der Datenschicht. Ein erfülltes Ablegekriterium entscheidet und wird nicht gegen erfüllte Prüfpunkte aufgerechnet.

Bauart und Nachweise
FRISTEN

Prüffristen und Überprüfungspflichten

BEFUNDAUFNAHME

Was am Teil festgestellt wurde

Die Liste ist eine Lernhilfe für die Sichtkontrolle, keine Prüfanweisung. Sie ersetzt die Gebrauchsanleitung nicht und macht aus der aufnehmenden Person keine fachkundige Person.

Lernmodell, keine Freigabe: Diese Ansicht ist keine Unterweisung und kein Ersatz für Ausbildung, Herstellerangaben und die Prüfung durch eine fachkundige Person. Sie erteilt keine Freigabe und ist kein Prüfbefund. Für die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz gibt es keine branchenweit einheitliche numerische Ablegetabelle; wo hier kein Zahlenwert steht, steht keiner, weil keiner belegt ist. Im Zweifel gilt der strengere Wert und die Herstellerangabe. Nicht verifizierte Kriterien sind als solche ausgewiesen.
Rettungsplanung / psa

Wer holt die Person herunter, womit, und wie lange dauert das

Ein Auffangsystem endet damit, dass eine Person im Gurt hängt. Damit fängt die Rettung an. Die Rettung ist vor der Arbeit festzulegen, nicht im Ereignisfall zu improvisieren; das rettende Personal muss während des Einsatzes anwesend sein, und der Verweis auf die Feuerwehr allein genügt nicht. Diese Ansicht führt die Planung als Checkliste und verlangt für die Zeiten eigene Messwerte.

GRUNDSATZ

Die beiden Sätze, auf die es ankommt

Mehr sagt dieses Werkzeug zur Rettung nicht. Was nach der Befreiung aus der hängenden Lage geschieht, gehört in die Hände des Rettungsdienstes und der Ersthelferinnen und Ersthelfer des Betriebs.

Zeitplanung aus eigener Messung

Keine der ausgewerteten Quellen nennt eine Zahl für eine zulässige Hängedauer oder eine höchste Rettungszeit. Das Werkzeug gibt daher keine Zeitvorgabe vor und trägt keine ein. Die Zeiten sind in der Übung zu messen und dort zu dokumentieren, wo das Rettungskonzept geführt wird.

Lernmodell, keine Freigabe: Diese Ansicht ist keine Unterweisung und kein Ersatz für Ausbildung, Herstellerangaben und die Prüfung durch eine fachkundige Person. Sie ist kein Rettungskonzept, keine Rettungsausbildung und keine medizinische Anleitung: sie nennt keine Diagnosen, keine Lagerungsanweisungen und keine Zeitangaben zu medizinischen Folgen. Eine vollständig abgehakte Liste ist keine Freigabe. Freitextfelder tragen keine Namen: Personen werden über ihre Funktion geführt.
Bauteilkette / lokal

Lastpfad sichtbar machen

Stelle eine serielle Kette aus deinem Ausrüstungskatalog zusammen und vergleiche eine gemeinsame Modell-Zugkraft mit den hinterlegten WLL-Werten.

Nur für einen seriellen Pfad mit derselben modellierten Zugkraft in jedem gewählten Element. Verzweigungen, Bridle-Winkel, Umlenkkräfte, Anschlagarten und dynamische Effekte gehören in die jeweiligen Modelle.

WLL bleibt Herstellerwert: Elemente ohne hinterlegte WLL werden als „unbekannt“ behandelt. MBS wird hier bewusst nicht als Ersatz verwendet.
Modellierter Lastpfad
MODELL-ZUGKRAFT—
HÖCHSTE WLL-AUSLASTUNG—
KRITISCHES ELEMENT IM MODELL—
Traverse & Punktlast / v27

Was hängt an welchem Punkt

Einfeldträger mit Eigengewicht und bis zu acht Punktlasten. Ausgegeben werden die Auflagerkräfte, das größte Biegemoment und die Auslastung der beiden Aufhängepunkte gegen die von Ihnen eingetragene zulässige Tragfähigkeit.

AUFBAU
PUNKTLASTEN
Kein Tragwerksnachweis: Diese Rechnung liefert Auflagerkräfte und Momente eines idealisierten Einfeldträgers. Ob die Traverse, die Aufhängepunkte und die Unterkonstruktion das tragen, entscheiden die Tragfähigkeitstabelle des Herstellers und, wo gefordert, ein Nachweis durch eine befugte Person.
Spannseil & Durchhang / v27

Warum straff gefährlich ist

Je kleiner der Durchhang, desto größer der Zug im Seil und an beiden Ankern. Das Modell rechnet die exakte Kettenlinie für das Eigengewicht und die Parabelnäherung bei zusätzlicher Einzellast in Feldmitte.

SPANNFELD

Die Kurve zeigt die Kraft am Anschlagpunkt über dem Durchhang; der Punkt markiert Ihre Eingabe.

Nicht für Personensicherung: Ein Spannseil nach diesem Modell ist kein Anschlagpunkt für persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Dafür gelten eigene Normen und eine eigene Bemessung.
Kraftteilung Mehrpunkt / physik

Vier Stränge tragen nicht zu je einem Viertel

Bis zu vier Anschlagpunkte, je Strang Neigung, Richtung und Länge, der Lastpunkt frei versetzbar. Gerechnet werden zwei Wege nebeneinander: die ideale Gleichverteilung, wie sie in der Praxis angenommen wird, und die dehnungsabhängige Verteilung über die eingegebene Strangsteifigkeit. Die reale Verteilung liegt dazwischen.

ANORDNUNG
Lastpunkt versetzen

Steifigkeit je Strang ist ein Eingabewert. Sie folgt aus Werkstoff, Querschnitt und Länge (k = E·A/L) und steht in der Herstellerangabe des Anschlagmittels — nicht in diesem Werkzeug. Die Längenabweichung ist die Fertigungs- oder Einbautoleranz: ein Strang, der zu lang ist, trägt später und damit weniger.

Lernmodell, keine statische Berechnung: Diese Ansicht rechnet Kräfte an einem gedachten Punkt, keine Tragfähigkeit und keine Anschlagpunkte. Sie ist keine Freigabe und kein Ersatz für die Prüfung durch eine fachkundige Person. Ob eine Anordnung zulässig ist, entscheidet die Bemessung des Bauwerks und die Beurteilung durch eine fachkundige Person, nicht diese Zahl.
Kraftfluss & Kette / physik

Das schwächste Glied bestimmt das Ganze

Eine Kette aus Bauteilen wird der Reihe nach durchgerechnet, in der Richtung, in der die Kraft läuft: von der Last zum Anschlagpunkt. Je Glied werden Eingangskraft, der Faktor des Gliedes, die Ausgangskraft und die Auslastung gegen die eingetragene zulässige Tragfähigkeit ausgewiesen.

KETTE

Jede zulässige Tragfähigkeit ist ein Eingabewert aus dem Kennzeichen, dem Prüfbefund oder der Herstellerangabe des Bauteils. Wirkungsgrade, Reibwerte und Zuschläge ebenso. Das Werkzeug gibt keinen dieser Werte vor.

Lernmodell, keine statische Berechnung: Die Kette rechnet eine Reihe, keinen Verband. Parallele Lastpfade, Umverteilung beim Versagen eines Gliedes, Querbelastung und Verschleiß kommen nicht vor. Eine Auslastung unter 100 Prozent ist keine Freigabe und kein Ersatz für die Prüfung durch eine fachkundige Person.
Knoten & Restfestigkeit / physik

Knotenfestigkeit ist ein Bereich, keine Zahl

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BAUTEIL UND MINDERUNGEN
KNOTEN
ABLENKUNG ÜBER EINE SCHEIBE ODER EINEN BOLZEN
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KANTE
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Lernmodell, keine statische Berechnung: Die hinterlegten Spannen sind Messstreuung aus veröffentlichten Zugversuchen an neuem Material, keine Bemessungswerte und keine Tragfähigkeit. Ein sauber gelegter Knoten und ein verzogener Knoten derselben Form sind nicht dasselbe Bauteil. Diese Ansicht ist keine Freigabe und kein Ersatz für die Prüfung durch eine fachkundige Person.
Dynamik & Simulation / physik

Eine ruhende Last gibt es beim Heben nicht

Eine Masse an einem Seil mit Federsteifigkeit und Dämpfung, schrittweise über die Zeit gerechnet. Bewegungsgleichung m·ẍ = m·g − FSeil mit FSeil = max(0, k·δ + c·δ̇). Gerechnet wird mit einem expliziten Zeitschrittverfahren; das Ergebnis wird neben die analytisch bekannte Lösung des ungedämpften Feder-Masse-Systems gestellt.

SYSTEM
ANREGUNG
VERFAHREN

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Lernmodell, keine statische Berechnung: Steifigkeit und Dämpfung sind Eingabewerte, nicht die Kennwerte eines bestimmten Seils. Reale Seile sind nichtlinear, ihre Steifigkeit steigt mit der Dehnung, und sie verlieren Energie durch innere Reibung. Die gerechneten Spitzenkräfte sind Größenordnungen und keine Bemessungslasten. Für die Auslegung von Absturzsicherungen ist das Modell nicht bestimmt. Es ist keine Freigabe und kein Ersatz für die Prüfung durch eine fachkundige Person.
Knotentrainer

Erkennen statt auswendig klicken

Fünf zufällige Aufgaben pro Runde. Die Beschreibung zeigt den Einsatz — du wählst den passenden Knoten.

RUNDE
0 / 0

Der Trainer prüft Begriffe und typische Einsatzzwecke. Er ersetzt keine praktische Unterweisung und keine Knotenkontrolle am realen Seil.

Lastlabor

Rechnen, nicht raten

Die Rechner zeigen idealisierte Grundmodelle. Reale Systeme benötigen Bauteildaten, konkrete Randbedingungen und fachkundige Beurteilung.

Rechenfälle / lokal

Aktuelle Eingaben nur auf diesem Gerät speichern.

Keine automatische Sicherheitsfreigabe: Knotenfestigkeit, Kanten, Schocklasten, Verschleiß, Temperatur, Chemikalien, Nässe und Bauteiltoleranzen werden nicht automatisch erfasst. WLL/MBS und Betriebskoeffizienten niemals aus diesem Lernmodell ableiten.
Lastfallvergleich / lokal

Drei Annahmen nebeneinander

Vergleiche Grundlast, Arbeitslast und eine frei benannte Störfallannahme im selben symmetrischen 2-Punkt-Bridle-Modell.

Keine dynamische Nachbildung: Der frei eingegebene Modell-Lastfaktor ist nur ein Rechenfaktor. Er simuliert keinen Ruck, Fangstoß, Bremsweg oder Maschinenfehler.
LastfallWT je StrangWLL-Vgl.

Modell: symmetrischer Bridle, α = eingeschlossener Winkel. T = W / (2 · cos(α/2)). WLL wird ausschließlich als eingegebener Vergleichswert verwendet.

Winkel-Lexikon / Kräfte-Dreieck

Drei Angaben, eine Geometrie

Wähle, wie der Winkel angegeben wurde. SEILWERK übersetzt ihn in die beiden anderen gebräuchlichen Bezüge und zeigt das Kräftegleichgewicht.

α = 2β · γ = 90° − β · α = 180° − 2γ
Bezug immer dazuschreiben: „60° Anschlagwinkel“ ist ohne Definition mehrdeutig. Für Berechnungen zählt die ausdrücklich benannte Geometrie, nicht eine Gewohnheitsannahme.
ZWISCHEN DEN STRÄNGEN · α—
JE STRANG ZUR VERTIKALEN · β—
JE STRANG ZUR HORIZONTALEN · γ—
GEWICHTSKRAFT W—
STRANGKRAFT T—
VERTIKALKOMPONENTE JE STRANG—
Bridle-Winkelkurve

Flach wird teuer

Die vollständige Kurve zeigt, wie die Strangkraft eines symmetrischen 2-Punkt-Bridles mit dem eingeschlossenen Winkel α wächst.

T = W / [2 · cos(α/2)]
Kurve ist kein Grenzwertgeber: Die WLL-Linie stammt nur aus deiner Eingabe. Zulässige Winkel, Anschlagarten, Reduktionen, Bauteilzustand und reale Dynamik müssen aus dem konkreten System und den Herstellerdaten kommen.
GEWICHTSKRAFT MODELL—
STRANGKRAFT AM MARKER—
WLL-VERGLEICH—

Die Kurve endet bewusst bei 170°. Gegen 180° wächst die ideale Strangkraft ohne Grenze; reale Systeme dürfen daraus nicht extrapoliert oder freigegeben werden.

Flaschenzug-Labor

Tragende Stränge sehen

Variiere Masse, theoretische Anzahl tragender Stränge und eine angenommene Gesamteffizienz. Die Skizze ist ein Lernschema, keine Einscheranleitung.

Modellgrenze: n ist die theoretische ideale Übersetzung. Nicht einfach alle sichtbaren Seilstücke zählen. Reale Umlenkungen, Lager, Seilsteifigkeit, Anschlagkräfte und konkrete Einscherung müssen separat bewertet werden.
IDEAL—
MODELL-EFFEKTIV—
THEOR. ZUGKRAFT—

Poller-/Kapstan-Labor

Umschlingung wirkt exponentiell

Idealisiere den Grenzzustand unmittelbar vor dem Gleiten nach Euler–Eytelwein. Reibwert und Umschlingung sind Annahmen, keine garantierten Materialkennwerte.

TLast / THalt = eμθ · θ in Radiant
Grenzmodell, keine Haltegarantie: μ verändert sich mit Seil- und Pollermaterial, Nässe, Verschmutzung, Temperatur, Oberflächenzustand, Bewegung und Konstruktion. Klemmen, Quetschen, Überläufer und Bedienfehler bildet die Formel nicht ab.
THEOR. VERHÄLTNIS—
THEOR. HALTESEITE AM GLEITGRENZWERT—
UMSCHLINGUNGSWINKEL θ—

Technischer Hintergrund: MIT FUNdaMENTALS of Design · Topic 5. Das Modell beschreibt die Reibungsgrenze eines ideal flexiblen Bandes/Seils; konkrete Seilarbeit verlangt Herstellerdaten und fachgerechte Bedienung.

Umlenkungs-Labor

Winkel macht Last

Gleiche Seilzugkraft auf beiden Seiten, idealisierte reibungsfreie Umlenkung. Beobachte, wie sich die resultierende Belastung des Umlenkpunkts mit der Richtungsänderung δ verändert.

R = 2 · T · sin(δ / 2)
Idealmodell: Es setzt gleiche Seilzugkraft auf beiden Seiten voraus. Reibung, Rollenwirkungsgrad, Lagerung, Bauteilgeometrie und Dynamik werden hier nicht eingerechnet.
RESULTIERENDE AM UMLENKPUNKT
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Seilzug je Seite—
Richtungsänderung—
Verhältnis R / T—

Grenzfälle: δ = 0° → ideal R = 0; δ = 180° → ideal R = 2T. Das ist eine Physik-Visualisierung, keine Bauteilauslegung.

Rig-Planer / 2D

Anschlagpunkte verschieben

Zwei frei positionierbare Anschlagpunkte, ein Lastpunkt und das statische Kräftegleichgewicht in einer Ebene. Ziehe L und R direkt im Diagramm.

Raster: 1 m ≙ 50 px · Lastpunkt = Ursprung
● Anschlagpunkte L / R ziehen · Touch & Maus

WLL nur aus freigegebenen Hersteller-/Systemdaten übernehmen. Das Tool leitet keine WLL aus MBS ab.

Linker Strang—
Rechter Strang—
Gewichtskraft Modell—
Geometrie links—
Geometrie rechts—
Vergleich links: Modelllast / WLL—
Vergleich rechts: Modelllast / WLL—
Lastfallvergleich

Gemerkte Varianten

Modellgrenze: Das Diagramm löst nur ein ideales statisches 2D-Kräftegleichgewicht. Es kennt keine Bauteilsteifigkeit, Durchbiegung, Stoßlast, Toleranzen, Kanten, Redundanz, 3D-Anteile oder Herstellergrenzen.
Praxis-Check / lokal

Vorher klären, dann handeln

Ausbildungsstütze für drei Einsatzfelder. Häkchen dokumentieren nur, dass du einen Punkt bearbeitet hast — sie sind weder Prüfung noch Freigabe.

BEARBEITET
0 / 0

Stop heißt klären: Ein offener Stop-/Klärpunkt darf nicht durch einen Rechnerwert übergangen werden. Reale Arbeit verlangt passende Ausbildung, Herstellerangaben, Zuständigkeit und die für den Einsatz geltenden Regeln.
Normen & Quellen

Regelwerk statt Bauchgefühl

Orientierung für Deutschland/EU mit internationalen Seilstandards. Normtexte selbst können kostenpflichtig sein; vor Planung stets den aktuellen Ausgabestand prüfen.

Vor dem Rigging

5-Punkte-Plausibilitätscheck

Aus BetrSichV/DGUV/IGVW abgeleitete Lernstütze — keine Freigabe.

Recherche-/Quellenstand: —. Diese Übersicht zitiert keine geschützten Normtexte, sondern verweist auf offizielle Katalog-/Publikationsseiten und frei zugängliche Primärquellen.