KNOTEN.
LASTEN.
DOKUMENTIEREN.
Eine deutschsprachige Lern- und Arbeitsoberfläche für Seile, Knoten und vereinfachte Rigging-Modelle — mit visuellen Laboren, lokalen Ausrüstungsakten und nachvollziehbaren Momentaufnahmen.
Was ist schon erfasst?
Lokale Daten werden nur in diesem Browser ausgewertet.
Nutzergruppe wählen
Dasselbe Werkzeug bedient sehr verschiedene Arbeitsfelder. Die Nutzergruppe sagt, aus welchem Arbeitsfeld jemand kommt: welche Aufgaben kennzeichnend sind, welche Regelwerksfamilie maßgeblich ist, mit welchen Wörtern dort über dieselbe Sache gesprochen wird, welcher Weg durch die Ansichten sinnvoll ist und was für diese Gruppe ausdrücklich nicht gilt. Aus derselben Wahl ergibt sich die Ordnung der Navigation: zuerst die Ansichten des Arbeitsalltags dieser Gruppe, darunter abgesetzt die ergänzenden, die nicht einschlägigen ausgeblendet. Ausgeblendet heißt nicht gesperrt — der Schalter am Fuß der Navigation stellt jederzeit die vollständige Liste wieder her, und jede Ansicht, die über einen Verweis angesprungen wird, erscheint trotzdem. Die Wahl wird einmal lokal gemerkt und lässt sich jederzeit verwerfen.
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Zuschnitt der gewählten Gruppe
Kennzeichnende Aufgaben und typische Handlungen, die maßgebliche Regelwerksfamilie als Verweis in die vorhandene Datenschicht der Anwenderklassen, die ausdrücklichen Ausschlüsse und die Voreinstellungen. Ohne gewählte Gruppe steht hier der Hinweis darauf, dass keine Gruppe gewählt ist.
Empfohlener Arbeitsweg
Die Schaltflächen führen in vorhandene Ansichten dieses Werkzeugs, in der Reihe, die die Datenschicht für diese Gruppe vorschlägt. Der Weg ist ein Vorschlag für die Reihenfolge des Lesens, keine Arbeitsanweisung und kein Ablauf für die Praxis.
Wirkung auf die Inhalte
Wo eine Ansicht Listen aus der Datenschicht zeigt, die eine Klassenzuordnung führen, setzt die Gruppenwahl den dortigen Filter vor. Der Anschluss läuft über eine schmale Schnittstelle; welche Ansicht sie schon abfragt und welche noch nicht, steht hier.
Befund über die Gruppenschicht
Geprüft wird, ob jede Gruppe auf eine vorhandene Anwenderklasse verweist, ob jeder Schritt des Arbeitswegs eine vorhandene Ansicht nennt, ob jede Gruppe Aufgaben, Handlungen und Ausschlüsse führt und ob die Begriffszuordnung vollständig ist.
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Befund über die Zuordnung der Ansichten
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Einstufung je Ansicht
Ohne gewählte Gruppe steht die Einstufung aller Anwenderklassen nebeneinander; mit gewählter Gruppe steht je Ansicht die Einstufung samt Begründung.
Knotenklassen
Jeder Knoten des Bestands ist genau einer Klasse zugeordnet; fehlende wichtige Knoten stehen in einer eigenen Ergänzungsdatei und werden erst in der Auswertung zum Bestand zusammengeführt. Zu jedem Eintrag steht die verpflichtende Angabe zur lebenssichernden Anwendung, das Fehlerbild, die Kontrollschritte, die Eignung in der gewählten Nutzergruppe und die Quelle. Gefiltert wird nach Klasse, Gruppe und lebenssichernder Anwendung.
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Die Klassen
Knoten im Ergebnis: —
Widersprüchliche Quellen
Wo die Quellen auseinandergehen, wird der Widerspruch ausgewiesen und nicht geglättet. Das Werkzeug entscheidet ihn nicht.
Befund über die Zuordnung
Geprüft wird, ob jeder Knoten genau einer Klasse zugeordnet ist, ob jede Zuordnung eine gültige Angabe zur lebenssichernden Anwendung trägt, ob die Pflichtangaben vollständig sind und ob eine Angabe „nein“ in jeder Gruppe erhalten bleibt.
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Begriffe je Gruppe
Dieselbe Sache heißt in jedem Arbeitsfeld anders. Der Punkt, an dem das System am Tragwerk hängt, ist im Sportklettern der Fixpunkt, im Alpinklettern der Standplatz, in der Höhenarbeit der Anschlagpunkt, auf der Bühne der Aufhängepunkt. Die Tabelle stellt diese Wörter gegenüber, damit Gespräche zwischen den Gruppen nicht an den Wörtern scheitern. Die Suche funktioniert in beide Richtungen: von der Sache in das Wort und von einem Wort zurück auf die Sache und die übrigen Gruppen.
Gegenüberstellung
Je Zeile eine Sache, je Spalte eine Nutzergruppe. Die Spalte der gewählten Gruppe ist hervorgehoben. Wo eine Gruppe für eine Sache keinen eigenen Begriff führt, steht das ausdrücklich da und wird nicht mit einem fremden Wort gefüllt.
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Offene Punkte zuerst
Führt die lokalen Daten aus Ausrüstung, Seilakte, Lastpfad und Praxis-Check zusammen. Die Übersicht bewertet Dokumentationszustände, nicht die Sicherheit einer realen Anlage.
Noch keine Daten ausgewertet.
Sichert die bekannten lokalen SEILWERK-Datensätze in einer JSON-Datei. Rechner-Eingaben, die nie gespeichert wurden, sind nicht enthalten.
Termine gemeinsam sehen
Führt Prüftermine aus Ausrüstung und Seilakten zusammen. Fehlende Termine bleiben sichtbar; SEILWERK berechnet keine Prüffrist aus Material, Alter oder Nutzung.
Sortierung: gesperrt/überfällig → prüfen → bevorstehend → später → ohne Termin. Ein eingetragener Termin belegt weder Prüfung noch Einsatzfähigkeit.
Befunde gesammelt dokumentieren
Lädt Einträge aus dem Prüfkalender in eine Arbeitsliste. Status, nächster Termin und Befund werden erst beim bewussten Abschluss in die lokalen Akten geschrieben.
0 Einträge
0 Prüfrunden
Befund schreiben, Frist rechnen, Ausdruck erzeugen
Die Pflichtangaben eines Prüfbefundes, die nächste Frist nach der gewählten Grundlage und ein druckfähiger Bericht mit Prüfsumme und Feld für die Gegenzeichnung.
Die Prüfsumme bezieht sich auf den Inhalt des Befundes. Wird der Befund später geändert, ändert sich die Prüfsumme.
Stand einfrieren, Befunde erhalten
Speichert den aktuellen lokalen Arbeitsstand als chronologische Momentaufnahme. Die Akte dokumentiert Eingaben und offene Punkte; sie ist keine Prüfung, Abnahme oder Freigabe.
Neue Einsatzakte
Lastpfad, zugeordnete Ausrüstung, ausgewählte Seilakte, Rig-Plan, Lastfälle und offene STOP-Punkte werden beim Anlegen kopiert. Spätere Änderungen verändern diesen Snapshot nicht.
0 Einsatzakten
Seilführung begreifen
Zwei Knoten nebeneinander
Vergleiche typische Verwendung und Grenzen — nicht als Freigabe für einen konkreten Einsatz.
Knotenfinder
Funktionsklasse und Anwenderklasse wählen; das Ergebnis ist der gefilterte Bestand mit Eignungsstufe und Begründung je Knoten. Knoten, die in Anwendungen vorkommen, bei denen Menschenleben an ihnen hängen, sind ausdrücklich gekennzeichnet. Die Kennzeichnung ist eine Warnung, keine Eignungsaussage.
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Knotenschule
Je Knoten die Schritte, die häufigen Fehler mit ihrem Erkennungsmerkmal, die Kontrolle des fertigen Knotens und — sofern die Physikschicht dazu einen belegten Eintrag führt — die dort hinterlegte Restfestigkeit. Die Schrittbilder sind schematisch und ersetzen keine Vorführung.
Material ist Teil des Systems
Materialfamilien verhalten sich unterschiedlich. Die Karten sind Orientierung, keine Produktspezifikation — für reale Auslegung zählt immer das konkrete Datenblatt.
Vor Gebrauch
Mantel, Kern, Durchmesser, Verfärbung, Verhärtung, Schmelzspuren, Schnitte und lokale Verdickungen prüfen.
System prüfen
Seiltyp, Durchmesser und Konstruktion müssen zu Rolle, Klemme, Gerät und Einsatzart passen.
Dokumentieren
Identität, Hersteller, Erstgebrauch, besondere Ereignisse und Prüfungen nachvollziehbar halten, wenn der Einsatz das verlangt.
Einstiegsquellen: ISO 2307:2019 (Prüfmethoden), ISO 9554:2019 (allgemeine Faserseil-Spezifikation) und UIAA Safety Standards für Bergsportausrüstung.
Seilarten nebeneinander
Zwei oder drei Bauformen gegenüberstellen: Kennwerte feldweise, Beständigkeit in Stufen, Einsatzgrenzen darunter. Was nicht am Primärtext geprüft ist, steht ausdrücklich als nicht verifiziert. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht kein Wert, sondern der Hinweis auf die Herstellerangabe.
Eine Klasse wählen, den Rest daraus ableiten
Die Anwenderklasse entscheidet, welche Regelwerksfamilie gilt, welche Seilarten typisch sind, welche Knoten aus dem Bestand dazugehören, welche Prüfungen anfallen und was ausdrücklich unzulässig ist. Die Wahl wirkt als Filter über den ganzen Bestand und wird nur in diesem Browser gespeichert.
Kennzeichnende Anforderungen
Maßgebliche Regelwerksfamilie
Prüfungen
Anwendungsfall eingeben, begründete Liste erhalten
Klasse, Umgebung, Lastannahme und Personen im Wirkbereich eingeben. Das Werkzeug wertet die hinterlegten Regeln über die Datenschicht aus und begründet jede Zeile mit Quelle. Ein Ausschlusskriterium schlägt immer durch: es lässt sich durch keinen anderen Befund aufheben.
Zugsysteme verstehen
Sieben Systeme der Bühnen- und Theatertechnik nebeneinander: wie sie aufgebaut sind, wofür sie verwendet werden, wer sie bedienen darf, welche Prüfungen anfallen, welche Betriebsart gilt und welche Gefährdungen kennzeichnend sind. Jede Angabe trägt ihre Quelle und einen Verifizierungsvermerk. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht kein Wert, sondern der Hinweis auf die Betriebsvorschrift des Hauses.
Auswahl
Kraftbetrieben gegenüber handbetrieben im Regelwerk
Zumutbare Bedienkraft — Eingabewert, keine Rechengröße
Gegengewichtsrechner Handkonterzug
Zuglast und Konterlast gegenübergestellt: Prospekt, Zugstange und Aufhängungen auf der einen Seite, Gewichtsschlitten, Grundgewicht und Gewichtssteine auf der anderen. Sichtbar gemacht wird, was in der Praxis am häufigsten übersehen wird: das Gewicht der Tragseile wandert beim Auf- und Abfahren von der Lastseite auf die Konterseite und verschiebt den Ausgleich über den Hub. Ein unten ausgeglichener Zug hat oben Übergewicht.
Lastseite
Konterseite
Hub, Tragseile und Übersetzung
Reibung und zumutbare Handkraft
Erforderliche Gewichtsmasse
Restkraft an der Hand über den Hub
Wanderndes Seilgewicht
Punktlast und Zugkette im Bühnenraum
Vom Prospekt über Zugstange, Aufhängungen, Oberrollen und Rollenbock bis zum Tragwerk: welche Kraft kommt wo an. Gerechnet wird mit den vorhandenen Kernfunktionen für den Einfeldträger und für die Umlenkung. Die Zugstange auf mehr als zwei Aufhängepunkten ist statisch unbestimmt; gerechnet wird ein statisch bestimmtes Ersatzsystem, das die Felder als Einfeldträger und die Kragarme über den Hebel behandelt.
Zugstange und Aufhängepunkte
Einzellasten an der Zugstange
Umlenkung und Tragseil
Zulässige Werte des Betriebes
Diese Werte stammen nicht aus dem Werkzeug. Sie sind der Tragfähigkeitsangabe des Herstellers, dem Prüfbuch der Anlage oder der statischen Berechnung des Hauses zu entnehmen. Ein leeres Feld bedeutet: für diese Stufe wird keine Auslastung ausgewiesen.
Kräfteverteilung auf die Aufhängepunkte
Kraft am Rollenbock
Auslastung der Kette
Begriffe der Bühnentechnik
Die Sprache der Bühne, feldweise geordnet: Zugtechnik, Gegengewicht, Schnürboden und Galerien, Ober- und Untermaschinerie, Dekoration, Bühnenraum, Sicherheit und Organisation. Je Begriff eine kurze und eine ausführliche Erklärung, die Feldzuordnung und die Quelle. Die Benennungen sind hausüblich und im deutschsprachigen Raum nicht durchgehend einheitlich; im Zweifel gilt die Bezeichnung in der Betriebsanleitung der Anlage.
Suche im Bestand
Volltextsuche über alle Datenschichten des Werkzeugs. Je Treffer stehen Herkunft, Benennung, Feldname, der Textauszug mit hervorgehobenem Suchbegriff und, soweit die Datenschicht sie führt, Quelle und Verifizierungsvermerk. Mehrere Begriffe werden mit „und“ verknüpft, Teilwörter treffen ebenfalls, Groß- und Kleinschreibung ist ohne Belang und Umlaute gelten ihrer Umschreibung gleich (ö wie oe, ß wie ss).
Datenbankansicht
Eine Tabelle je Datenschicht mit den wichtigsten Feldern. Die Spaltenköpfe sortieren, das Eingabefeld schränkt die Zeilen ein. Die aktuelle Auswahl lässt sich als JSON anzeigen und als CSV-Datei mit Strichpunkt als Trennzeichen speichern — für die Übernahme in die Betriebsdokumentation oder in ein Tabellenprogramm.
Quellenverzeichnis
Die Belegübersicht des ganzen Werkzeugs: alle Quellen aus allen Datenschichten, zusammengeführt. Dieselbe Quelle trägt in zwei Datenschichten oft eine andere Kennung — zusammengelegt wird über die Fundstelle, sonst über Titel und Stelle. Je Quelle steht, wie viele Angaben sich darauf stützen und wie viele davon am Primärtext geprüft sind.
Identität und Ereignisse zählen
Dokumentiere konkrete Seile mit Herstellerquelle, Terminen, Zustand und besonderen Ereignissen. Die Daten bleiben auf diesem Gerät.
Bauteile sauber trennen
Eigene Herstellerdaten erfassen. WLL und MBS bleiben getrennte Werte — SEILWERK rechnet sie niemals automatisch ineinander um.
Wann ein Mittel aus dem Verkehr gehört
Kriterien je Bauart, jedes mit Grenzwert, Folge und Quelle. Nicht am Primärtext gegengeprüfte Kriterien sind ausdrücklich gekennzeichnet.
Zuerst das System, dann das Produkt
Rückhalten, Positionieren, Auffangen, Retten und seilunterstützter Zugang sind fünf verschiedene Aufgaben mit fünf verschiedenen Bauteilsätzen. Wer das System verwechselt, kauft die falsche Ausrüstung und hängt sie an den falschen Punkt. Diese Ansicht sagt zu jedem System, wozu es dient, was es ausdrücklich nicht leistet, welche Bauteile dazugehören und welcher Anschlagpunkt nötig ist. Die Antworten auf die Fragen links filtern, was überhaupt in Frage kommt.
Welches System nach den Antworten in Frage kommt
„Kommt in Frage“ heißt: kein hinterlegter Ausschlussgrund greift. Es heißt nicht, dass das System geeignet, zulässig oder freigegeben ist — das entscheidet die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs zusammen mit einer fachkundigen Person.
Wie viel Luft unter den Füßen bleiben muss
Ein Auffangsystem wirkt nur, wenn unterhalb der Arbeitsebene genug lichte Höhe bleibt. Die Rechnung summiert Fallstrecke, Auszugslänge des Falldämpfers, Dehnung der Führung, Körpermaß und Sicherheitsabstand und stellt die Summe der vorhandenen Höhe gegenüber. Die Kennwerte des Falldämpfers und des Auffanggeräts sind Eingabefelder mit Herstellerbezug: das Werkzeug nimmt keine Auszugslänge an.
Woraus sich der erforderliche Freiraum zusammensetzt
Welcher Anteil wie groß ist
Zwei Bezugsebenen, nicht zu verwechseln: die Summe ab der Auffangöse ist die Höhe, die unter den Füßen frei bleiben muss. Herstellertabellen rechnen häufig ab dem Anschlagpunkt; dieser Wert wird getrennt ausgewiesen.
Was diese Rechnung nicht abbildet
Fristen rechnen, Befunde aufnehmen, Ergebnis aushalten
Zwei Dinge laufen nebeneinander: die Frist und der Zustand. Die Frist sagt, wann zu prüfen ist; der Befund sagt, ob das Teil noch verwendet werden darf. Die Fristenlogik läuft über den vorhandenen Prüfkern des Werkzeugs, die Ablegekriterien stehen in der Datenschicht. Ein erfülltes Ablegekriterium entscheidet und wird nicht gegen erfüllte Prüfpunkte aufgerechnet.
Prüffristen und Überprüfungspflichten
Was am Teil festgestellt wurde
Die Liste ist eine Lernhilfe für die Sichtkontrolle, keine Prüfanweisung. Sie ersetzt die Gebrauchsanleitung nicht und macht aus der aufnehmenden Person keine fachkundige Person.
Wer holt die Person herunter, womit, und wie lange dauert das
Ein Auffangsystem endet damit, dass eine Person im Gurt hängt. Damit fängt die Rettung an. Die Rettung ist vor der Arbeit festzulegen, nicht im Ereignisfall zu improvisieren; das rettende Personal muss während des Einsatzes anwesend sein, und der Verweis auf die Feuerwehr allein genügt nicht. Diese Ansicht führt die Planung als Checkliste und verlangt für die Zeiten eigene Messwerte.
Die beiden Sätze, auf die es ankommt
Mehr sagt dieses Werkzeug zur Rettung nicht. Was nach der Befreiung aus der hängenden Lage geschieht, gehört in die Hände des Rettungsdienstes und der Ersthelferinnen und Ersthelfer des Betriebs.
Keine der ausgewerteten Quellen nennt eine Zahl für eine zulässige Hängedauer oder eine höchste Rettungszeit. Das Werkzeug gibt daher keine Zeitvorgabe vor und trägt keine ein. Die Zeiten sind in der Übung zu messen und dort zu dokumentieren, wo das Rettungskonzept geführt wird.
Lastpfad sichtbar machen
Stelle eine serielle Kette aus deinem Ausrüstungskatalog zusammen und vergleiche eine gemeinsame Modell-Zugkraft mit den hinterlegten WLL-Werten.
Nur für einen seriellen Pfad mit derselben modellierten Zugkraft in jedem gewählten Element. Verzweigungen, Bridle-Winkel, Umlenkkräfte, Anschlagarten und dynamische Effekte gehören in die jeweiligen Modelle.
Was hängt an welchem Punkt
Einfeldträger mit Eigengewicht und bis zu acht Punktlasten. Ausgegeben werden die Auflagerkräfte, das größte Biegemoment und die Auslastung der beiden Aufhängepunkte gegen die von Ihnen eingetragene zulässige Tragfähigkeit.
Warum straff gefährlich ist
Je kleiner der Durchhang, desto größer der Zug im Seil und an beiden Ankern. Das Modell rechnet die exakte Kettenlinie für das Eigengewicht und die Parabelnäherung bei zusätzlicher Einzellast in Feldmitte.
Die Kurve zeigt die Kraft am Anschlagpunkt über dem Durchhang; der Punkt markiert Ihre Eingabe.
Vier Stränge tragen nicht zu je einem Viertel
Bis zu vier Anschlagpunkte, je Strang Neigung, Richtung und Länge, der Lastpunkt frei versetzbar. Gerechnet werden zwei Wege nebeneinander: die ideale Gleichverteilung, wie sie in der Praxis angenommen wird, und die dehnungsabhängige Verteilung über die eingegebene Strangsteifigkeit. Die reale Verteilung liegt dazwischen.
Steifigkeit je Strang ist ein Eingabewert. Sie folgt aus Werkstoff, Querschnitt und Länge (k = E·A/L) und steht in der Herstellerangabe des Anschlagmittels — nicht in diesem Werkzeug. Die Längenabweichung ist die Fertigungs- oder Einbautoleranz: ein Strang, der zu lang ist, trägt später und damit weniger.
Das schwächste Glied bestimmt das Ganze
Eine Kette aus Bauteilen wird der Reihe nach durchgerechnet, in der Richtung, in der die Kraft läuft: von der Last zum Anschlagpunkt. Je Glied werden Eingangskraft, der Faktor des Gliedes, die Ausgangskraft und die Auslastung gegen die eingetragene zulässige Tragfähigkeit ausgewiesen.
Jede zulässige Tragfähigkeit ist ein Eingabewert aus dem Kennzeichen, dem Prüfbefund oder der Herstellerangabe des Bauteils. Wirkungsgrade, Reibwerte und Zuschläge ebenso. Das Werkzeug gibt keinen dieser Werte vor.
Knotenfestigkeit ist ein Bereich, keine Zahl
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Eine ruhende Last gibt es beim Heben nicht
Eine Masse an einem Seil mit Federsteifigkeit und Dämpfung, schrittweise über die Zeit gerechnet. Bewegungsgleichung m·ẍ = m·g − FSeil mit FSeil = max(0, k·δ + c·δ̇). Gerechnet wird mit einem expliziten Zeitschrittverfahren; das Ergebnis wird neben die analytisch bekannte Lösung des ungedämpften Feder-Masse-Systems gestellt.
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Erkennen statt auswendig klicken
Fünf zufällige Aufgaben pro Runde. Die Beschreibung zeigt den Einsatz — du wählst den passenden Knoten.
Der Trainer prüft Begriffe und typische Einsatzzwecke. Er ersetzt keine praktische Unterweisung und keine Knotenkontrolle am realen Seil.
Rechnen, nicht raten
Die Rechner zeigen idealisierte Grundmodelle. Reale Systeme benötigen Bauteildaten, konkrete Randbedingungen und fachkundige Beurteilung.
Drei Annahmen nebeneinander
Vergleiche Grundlast, Arbeitslast und eine frei benannte Störfallannahme im selben symmetrischen 2-Punkt-Bridle-Modell.
| Lastfall | W | T je Strang | WLL-Vgl. |
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Modell: symmetrischer Bridle, α = eingeschlossener Winkel. T = W / (2 · cos(α/2)). WLL wird ausschließlich als eingegebener Vergleichswert verwendet.
Drei Angaben, eine Geometrie
Wähle, wie der Winkel angegeben wurde. SEILWERK übersetzt ihn in die beiden anderen gebräuchlichen Bezüge und zeigt das Kräftegleichgewicht.
Flach wird teuer
Die vollständige Kurve zeigt, wie die Strangkraft eines symmetrischen 2-Punkt-Bridles mit dem eingeschlossenen Winkel α wächst.
Die Kurve endet bewusst bei 170°. Gegen 180° wächst die ideale Strangkraft ohne Grenze; reale Systeme dürfen daraus nicht extrapoliert oder freigegeben werden.
Tragende Stränge sehen
Variiere Masse, theoretische Anzahl tragender Stränge und eine angenommene Gesamteffizienz. Die Skizze ist ein Lernschema, keine Einscheranleitung.
Umschlingung wirkt exponentiell
Idealisiere den Grenzzustand unmittelbar vor dem Gleiten nach Euler–Eytelwein. Reibwert und Umschlingung sind Annahmen, keine garantierten Materialkennwerte.
Technischer Hintergrund: MIT FUNdaMENTALS of Design · Topic 5. Das Modell beschreibt die Reibungsgrenze eines ideal flexiblen Bandes/Seils; konkrete Seilarbeit verlangt Herstellerdaten und fachgerechte Bedienung.
Winkel macht Last
Gleiche Seilzugkraft auf beiden Seiten, idealisierte reibungsfreie Umlenkung. Beobachte, wie sich die resultierende Belastung des Umlenkpunkts mit der Richtungsänderung δ verändert.
Grenzfälle: δ = 0° → ideal R = 0; δ = 180° → ideal R = 2T. Das ist eine Physik-Visualisierung, keine Bauteilauslegung.
Anschlagpunkte verschieben
Zwei frei positionierbare Anschlagpunkte, ein Lastpunkt und das statische Kräftegleichgewicht in einer Ebene. Ziehe L und R direkt im Diagramm.
WLL nur aus freigegebenen Hersteller-/Systemdaten übernehmen. Das Tool leitet keine WLL aus MBS ab.
Gemerkte Varianten
Vorher klären, dann handeln
Ausbildungsstütze für drei Einsatzfelder. Häkchen dokumentieren nur, dass du einen Punkt bearbeitet hast — sie sind weder Prüfung noch Freigabe.
Regelwerk statt Bauchgefühl
Orientierung für Deutschland/EU mit internationalen Seilstandards. Normtexte selbst können kostenpflichtig sein; vor Planung stets den aktuellen Ausgabestand prüfen.
5-Punkte-Plausibilitätscheck
Aus BetrSichV/DGUV/IGVW abgeleitete Lernstütze — keine Freigabe.
Technische Grundlagen
Petzl — How to calculate mechanical advantage ↗Petzl — Laborvergleich realer Flaschenzug-Effizienz ↗UIAA — Safety Standards / UIAA 101 Ropes ↗Recherche-/Quellenstand: —. Diese Übersicht zitiert keine geschützten Normtexte, sondern verweist auf offizielle Katalog-/Publikationsseiten und frei zugängliche Primärquellen.