Ein technischer Fachbetrieb mit zwanzig Jahren Praxis: Veranstaltungstechnik, Elektrotechnik, Werkstatt und Maschinenbau, dazu Studio und Produktion. Der Unterschied liegt davor und daneben — in der Vorbereitung, im Umgang mit dem, was schiefgehen kann, und im Blick über das eigene Gewerk hinaus.
Ton, Licht, Video, Bühne, Rigging, Strom — geplant, aufgebaut, betrieben und wieder abgebaut. Als Komplettleistung für eine Produktion oder als einzelne Fachkraft, die sich in ein bestehendes Team einfügt.
Nicht jede Produktion braucht eine Komplettleistung. Oft fehlt eine Person — für den FOH, das Lichtpult, die Stromverteilung oder die technische Leitung. Dafür gibt es Einsätze als selbständige Fachkraft, tageweise oder für eine Tour.
| Rolle | Was dazugehört |
|---|---|
| FOH- oder Monitortechnik | Mischung, Einmessung, Funk, Mitschnitt |
| Lichttechnik | Programmierung, Bedienung, Fehlersuche im Netz |
| Video und Stream | Bildregie, Zuspielung, Encoder, Aufzeichnung |
| Strom und Elektro | Verteilung, Absicherung, Messung, Dokumentation |
| Bühne und Rigging | Aufbau, Hängung, Lastdokumentation |
| Technische Leitung | Koordination der Gewerke, Ablauf, Sicherheit |
| Crew und Stagehands | über das Netzwerk, mit Einschulung |
Gerät passend zum Projekt statt Katalog: Verleih →
Crew, Freelancer und Stagehands aus dem Netzwerk →
Datum, Ort, Rolle, Umfang: Formular → — schriftlich kommt zuverlässiger an.
Der Teil zwischen den Gewerken. Wer redet mit der Behörde, wer hängt zuerst, wann steht der Strom, was passiert bei Regen. Vorbereitung ist billiger als Improvisation.
Alle Signalwege einer Produktion geplant und dokumentiert — Audio, Video, Steuerung, Netzwerk. Kritische Wege doppelt geführt, damit ein Ausfall nicht die Show kostet.
Bei überlappenden Crews und mehreren Gewerken: wer arbeitet wann, wer übergibt an wen, wo sind die Pausen. Drei Ebenen, die zusammenpassen müssen — Personal, Technik, Ablauf.
Verteilerkonzepte für temporäre Anlagen, Leitungsführung, Absicherung und Dokumentation. Ausführung, Messung und Befundung durch berechtigte Betriebe; die eigene Anlagenprüfung kommt dazu, sobald die Berechtigung vorliegt.
Halterungen, Adapter, Gehäuse, Ersatzteile — konstruiert und gefertigt statt improvisiert. Maschinenbau-Hintergrund plus additive Fertigung für Teile, die es so nicht zu kaufen gibt.
Für Betreiber von Sälen, Hallen, Clubs und Freiflächen: maßstäblicher Plan mit 3D-Ansicht und Rundgang, Technikblatt mit Herkunft jeder Angabe, Datenblatt für Veranstalter. Wo ein Termin vor Ort zu früh kommt, beantwortet das Haus die Punkte per Online-Begehung.
Der Teil, der in der Angebotsphase gern übersehen wird und im Ernstfall darüber entscheidet, ob jemand haftet oder jemand verletzt ist.
Was auf der Bühne passiert, ist oft nur die Hälfte. Die andere Hälfte ist, was davon bleibt — und das entsteht nicht nebenbei.
Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen scheitert selten am Willen, sondern an der Umsetzung im Aufbau: Stromkonzept, Transportwege, Material, Abfall. Wir setzen dort an, wo es technisch entschieden wird — nicht erst in der Nachbetrachtung.
Lastanalyse statt Faustregel: Aggregate richtig dimensionieren, Netzanschluss nutzen wo möglich, Leerlaufverbrauch reduzieren.
Mehrwegkonzepte, Transportbündelung, regionale Beschaffung, Reparatur statt Ersatz — auch aus der eigenen Werkstattpraxis.
Nachvollziehbares Scoring statt Green-Label-Behauptung. Kriterien und Rechenweg werden offengelegt.
Crews werden meistens ins kalte Wasser geworfen. Das muss nicht sein. Schulung heißt hier: praxisnah, am realen Aufbau, ohne Folienschlacht — und mit dem Teil, der sonst übersehen wird: wie ein Team mit Grenzüberschreitungen, Notfällen und Stress umgeht.
Grundlagen für Stagehands und Quereinsteiger: sicheres Heben, Kabelwege, Aufbau-Reihenfolge, Kommunikation über Funk, wann man stehenbleibt und fragt.
Aufbau eines Awareness-Konzepts: Rollen, Meldewege, Rückzugsraum, Umgang mit Vorfällen, Übergabe an Sanitäter oder Behörden. Kein Marketing-Sticker, sondern ein Ablauf, der hält.
Kurzformat vor Produktionsstart: Gefahrenstellen am konkreten Gelände, Notfallwege, Zuständigkeiten, Abbruchkriterien. Damit im Ernstfall niemand raten muss.
Beschreiben Sie das Vorhaben — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „passt nicht“ lautet.
Projekt besprechen → Technik buchen Standardpakete