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Schwerpunkte · Tulln · Wien und Umgebung

Das, was nicht jeder macht.

Ein technischer Fachbetrieb mit zwanzig Jahren Praxis: Veranstaltungstechnik, Elektrotechnik, Werkstatt und Maschinenbau, dazu Studio und Produktion. Der Unterschied liegt davor und daneben — in der Vorbereitung, im Umgang mit dem, was schiefgehen kann, und im Blick über das eigene Gewerk hinaus.

Stand der Gewerbe: Kunststoffverarbeitung und Informationstechnik angemeldet, Beleuchter und Beschaller in Vorbereitung.

Schwerpunkt 01

Veranstaltungstechnik als Dienstleistung

Ton, Licht, Video, Bühne, Rigging, Strom — geplant, aufgebaut, betrieben und wieder abgebaut. Als Komplettleistung für eine Produktion oder als einzelne Fachkraft, die sich in ein bestehendes Team einfügt.

Ton

  • Beschallung planen, aufbauen, einmessen
  • FOH- und Monitormischung
  • Funkstrecken koordinieren
  • Mitschnitt mehrspurig

Licht

  • Lichtplanung und Programmierung
  • Bedienung während der Show
  • DMX und Netzwerk sauber verdrahtet
  • LED- und Stromplanung zusammen gedacht

Video & Stream

  • Projektion und LED-Wände
  • Bildregie, Mehrkamera, Encoder
  • Medienserver und Zuspielung
  • Details unter Studio & Produktion

Bühne & Rigging

  • Podeste, Traversen, Hängepunkte
  • Lastannahmen und Lastpfad nachvollziehbar dokumentiert
  • Wo eine sachkundige Prüfung vorgeschrieben ist, wird sie beauftragt und nachgewiesen — nicht ersetzt
  • Rechenweg mit LASTPFAD

Strom & Elektro

  • Temporäre Stromversorgung, Verteilung, Absicherung
  • RCD-Typwahl und Staffelung passend zur Last
  • Aggregate, Netzanschluss, Speicher
  • Ausgebildete Elektroinstallationstechnik — nicht nur „kann Kabel legen"

Technische Leitung

  • Eine Ansprechperson für alle Gewerke
  • Ablauf, Personal, Zeiten, Übergaben
  • Abstimmung mit Haus, Behörde und Veranstaltung
  • Ausführlich im nächsten Abschnitt
Freelance

Fachkraft für Ihre Produktion

Nicht jede Produktion braucht eine Komplettleistung. Oft fehlt eine Person — für den FOH, das Lichtpult, die Stromverteilung oder die technische Leitung. Dafür gibt es Einsätze als selbständige Fachkraft, tageweise oder für eine Tour.

RolleWas dazugehört
FOH- oder MonitortechnikMischung, Einmessung, Funk, Mitschnitt
LichttechnikProgrammierung, Bedienung, Fehlersuche im Netz
Video und StreamBildregie, Zuspielung, Encoder, Aufzeichnung
Strom und ElektroVerteilung, Absicherung, Messung, Dokumentation
Bühne und RiggingAufbau, Hängung, Lastdokumentation
Technische LeitungKoordination der Gewerke, Ablauf, Sicherheit
Crew und Stagehandsüber das Netzwerk, mit Einschulung

Technik dazu

Gerät passend zum Projekt statt Katalog: Verleih →

Leute dazu

Crew, Freelancer und Stagehands aus dem Netzwerk →

Anfragen

Datum, Ort, Rolle, Umfang: Formular → — schriftlich kommt zuverlässiger an.

Schwerpunkt 02

Projektleitung & Koordination

Der Teil zwischen den Gewerken. Wer redet mit der Behörde, wer hängt zuerst, wann steht der Strom, was passiert bei Regen. Vorbereitung ist billiger als Improvisation.

Technische Planung

  • Ablauf- und Aufbauplanung, Zeitschienen, Schichtlogik
  • Rider-Auswertung und Machbarkeitsprüfung
  • Schnittstellen zwischen Ton, Licht, Video, Bühne, Strom
  • Dokumentation, die nach dem Event noch lesbar ist

Signalplan

Alle Signalwege einer Produktion geplant und dokumentiert — Audio, Video, Steuerung, Netzwerk. Kritische Wege doppelt geführt, damit ein Ausfall nicht die Show kostet.

  • Jeder Weg dokumentiert, statt im Kopf des Technikers
  • Redundanz dort, wo sie zählt — nicht überall
  • Übergabefähig: die Doku ist nach dem Event noch lesbar

Schichtplanung

Bei überlappenden Crews und mehreren Gewerken: wer arbeitet wann, wer übergibt an wen, wo sind die Pausen. Drei Ebenen, die zusammenpassen müssen — Personal, Technik, Ablauf.

  • Auf- und Abbau, Showtag, Nachtschicht getrennt geplant
  • Pausen nach Kollektivvertrag, nicht nach Gefühl
  • Klare Übergaben zwischen den Schichten

Vor Ort

  • Koordination der Gewerke und Crew-Schichten
  • Ansprechperson für Veranstalter und Behörden
  • Eskalations- und Ausfallszenarien vorbereitet
  • Übergabe und Abnahme mit Protokoll
Schwerpunkt 03

Elektrotechnik & Werkstatt

Temporäre Stromversorgung

Verteilerkonzepte für temporäre Anlagen, Leitungsführung, Absicherung und Dokumentation. Ausführung, Messung und Befundung durch berechtigte Betriebe; die eigene Anlagenprüfung kommt dazu, sobald die Berechtigung vorliegt.

Sonderbau & Fertigung

Halterungen, Adapter, Gehäuse, Ersatzteile — konstruiert und gefertigt statt improvisiert. Maschinenbau-Hintergrund plus additive Fertigung für Teile, die es so nicht zu kaufen gibt.

Für Häuser

Location-Service: einmal erfassen

Für Betreiber von Sälen, Hallen, Clubs und Freiflächen: maßstäblicher Plan mit 3D-Ansicht und Rundgang, Technikblatt mit Herkunft jeder Angabe, Datenblatt für Veranstalter. Wo ein Termin vor Ort zu früh kommt, beantwortet das Haus die Punkte per Online-Begehung.

Location-Service → Werkzeug Locationplan

Sicherheit

Eigenschutz, Fremdschutz, Nachweis

Der Teil, der in der Angebotsphase gern übersehen wird und im Ernstfall darüber entscheidet, ob jemand haftet oder jemand verletzt ist.

Vor der Produktion

  • Evaluierung der Arbeitsbedingungen am konkreten Gelände
  • Unterweisung der Crew, dokumentiert
  • Persönliche Schutzausrüstung: was gebraucht wird, wer sie stellt
  • Zuständigkeiten und Abbruchkriterien schriftlich, nicht mündlich
  • Unbemannte Fluggeräte über dem Gelände: wer fliegen darf, Absprache mit Behörde und Veranstalter, was bei einem fremden Fluggerät zu tun ist — als Teil von Plan und Unterweisung, ohne Abwehrtechnik

Während und danach

  • Kontrolle vor Ort — auch der Gewerke, die nicht die eigenen sind
  • Ansprechperson für Sicherheitsfragen während der Produktion
  • Vorfälle dokumentiert, auch die ohne Folgen
  • Nachbesprechung mit ehrlichem Ergebnis, nicht mit Schuldzuweisung
Tätigkeit als Sicherheitsvertrauensperson ist möglich, wenn der Betrieb eine bestellt. Das ist eine Rolle mit gesetzlich umrissenen Aufgaben — sie ersetzt keine Sicherheitsfachkraft und keinen Arbeitsmediziner, und das wird auch nicht behauptet.
Multimedia

Aufzeichnung, Stream, Nachbearbeitung

Was auf der Bühne passiert, ist oft nur die Hälfte. Die andere Hälfte ist, was davon bleibt — und das entsteht nicht nebenbei.

Aufzeichnung & Stream

  • Mehrkamera-Produktion, Bildregie, Encoder-Ketten
  • Redundanz für lange Sendestrecken — ein Ausfall darf die Übertragung nicht kosten
  • Mitschnitt mehrspurig, damit später noch etwas zu retten ist
  • Hybride Formate: vor Ort und online gleichzeitig, beides ernst genommen

Vor- und Nachbearbeitung

  • Schnitt, Farbe, Ton — Postproduktion als eigener Arbeitsschritt
  • Fotografie und Videografie während der Produktion
  • Aufbereitung für die Kanäle, auf denen es tatsächlich läuft
  • Übergabe in einem Format, das in fünf Jahren noch zu öffnen ist
Tonstudio, Musikproduktion, Mastering, Restaurierung, Interviews, Spots und Jingles: Studio & Produktion →
Schwerpunkt 04

GreenEvents

Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen scheitert selten am Willen, sondern an der Umsetzung im Aufbau: Stromkonzept, Transportwege, Material, Abfall. Wir setzen dort an, wo es technisch entschieden wird — nicht erst in der Nachbetrachtung.

Energie & Strom

Lastanalyse statt Faustregel: Aggregate richtig dimensionieren, Netzanschluss nutzen wo möglich, Leerlaufverbrauch reduzieren.

Material & Logistik

Mehrwegkonzepte, Transportbündelung, regionale Beschaffung, Reparatur statt Ersatz — auch aus der eigenen Werkstattpraxis.

Bewertung

Nachvollziehbares Scoring statt Green-Label-Behauptung. Kriterien und Rechenweg werden offengelegt.

Werkzeug im Aufbau
Details, Kriterien und Stand der Entwicklung: GreenEvents →
Schwerpunkt 05

Schulung & Awareness

Crews werden meistens ins kalte Wasser geworfen. Das muss nicht sein. Schulung heißt hier: praxisnah, am realen Aufbau, ohne Folienschlacht — und mit dem Teil, der sonst übersehen wird: wie ein Team mit Grenzüberschreitungen, Notfällen und Stress umgeht.

Crew-Einschulung

Grundlagen für Stagehands und Quereinsteiger: sicheres Heben, Kabelwege, Aufbau-Reihenfolge, Kommunikation über Funk, wann man stehenbleibt und fragt.

Vor Ort · Halbtag oder Tag

Awareness für Veranstalter

Aufbau eines Awareness-Konzepts: Rollen, Meldewege, Rückzugsraum, Umgang mit Vorfällen, Übergabe an Sanitäter oder Behörden. Kein Marketing-Sticker, sondern ein Ablauf, der hält.

Konzept · Briefing · Begleitung

Sicherheits-Briefing

Kurzformat vor Produktionsstart: Gefahrenstellen am konkreten Gelände, Notfallwege, Zuständigkeiten, Abbruchkriterien. Damit im Ernstfall niemand raten muss.

Vor Produktionsbeginn
Die Awareness-App unterstützt genau diesen Ablauf digital — Meldewege, Vorfall-Dokumentation, Team-Feed. Zur App-Vorschau →

Etwas vor, das mehr braucht als Technik?

Beschreiben Sie das Vorhaben — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „passt nicht“ lautet.

Projekt besprechen → Technik buchen Standardpakete