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Schulung · Awareness · Briefing

Wissen, das im Aufbau hält.

Praxisnah, am realen Aufbau, ohne Folienschlacht. Aus zwanzig Jahren Veranstaltungstechnik — und mit dem Teil, der sonst übersehen wird: wie ein Team mit Grenzüberschreitungen, Notfällen und Stress umgeht.

Angebot

Zwölf Formate in sechs Bereichen

Die Formate sind nach Bereichen geordnet, innerhalb eines Bereichs vom Einstieg zur Vertiefung. Jedes ist als Inhouse-Schulung buchbar — beim Veranstalter, im Venue oder am laufenden Aufbau.

Aufbau: Einstieg ohne Vorkenntnisse · Vertiefung mit Praxiserfahrung · alle Formate inhouse buchbar, Gruppengröße nach Absprache.
Technik im Betrieb

Was am Aufbau und im laufenden Betrieb gebraucht wird. Aufeinander aufbauend: die Einschulung zuerst, die Vertiefungen danach.

Crew-Einschulung

SCHUL-01 · Halbtag oder Tag · vor Ort
01

Grundlagen für Stagehands und Quereinsteiger. Alles, was am ersten Tag gebraucht wird, damit niemand raten muss.

  • Sicheres Heben, Tragen, Absetzen
  • Kabelwege, Zugentlastung, Stolperstellen
  • Aufbau-Reihenfolge und warum sie so ist
  • Kommunikation über Funk und Handzeichen
  • Wann man stehenbleibt und fragt
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Strom & Sicherheit

SCHUL-04 · Halbtag · vor Ort
04

Elektrotechnische Grundlagen für temporäre Anlagen — für Crew ohne elektrotechnische Ausbildung, mit klarer Grenze zur befugten Tätigkeit.

  • Verteilerebenen und Absicherung verstehen
  • Leitungsquerschnitte und Leitungslängen
  • Fehlerstromschutz: Funktion und Grenzen
  • Was man selbst tun darf und was nicht
  • Anzeichen für Probleme rechtzeitig erkennen
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Last & Anschlagen

SCHUL-06 · Tag · vor Ort
06

Grundlagen der Lastaufnahme für Crew, die hängt und anschlägt — ohne Befähigungsnachweis zu ersetzen, aber mit dem Verständnis, das davor kommt. Baut auf dem Fachbuch „Last und Verantwortung" auf.

  • Lastweg verstehen: von der Last bis in die Struktur
  • Anschlagwinkel und was er mit der Kraft im Strang macht
  • Mehrstrangbetrieb — warum vier Stränge nicht vierfach tragen
  • Schwerpunkt bestimmen, WLL und Reserve
  • Ablegekriterien: wann ein Mittel aus dem Verkehr gehört
  • Sekundärsicherung, Schutzdach, Absperrung
  • Prüffristen und Prüfregime, Dokumentation
  • Wer haftet wofür — und wie Verantwortung zwischen Gewerken zerfasert
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Ton

Vom ersten Mikrofon bis zur eingemessenen Anlage. SCHUL-07 ist der Einstieg, SCHUL-09 die Vertiefung für Leute mit Pultpraxis.

Mikrofon & Auftritt

SCHUL-07 · Halbtag · vor Ort
07

Für alle, die vor Publikum sprechen — Vortragende, Moderation, Veranstalter, Bandmitglieder zwischen den Stücken. Kein Rhetorikseminar: es geht um das Handwerk am Mikrofon und um das, was die Technik davon merkt.

  • Mikrofonhaltung: Abstand, Winkel, warum das Pult sonst nachregeln muss
  • Handmikrofon, Headset, Ansteckmikrofon — was wofür taugt
  • Rückkopplung verstehen statt fürchten: wo sie entsteht, was sie verhindert
  • Sprechen auf der Bühne: Tempo, Pausen, Lautstärke im Verhältnis zum Raum
  • Umgang mit verschiedenem Publikum — Saal, Freifläche, Halle mit Nachhall
  • Zusammenspiel mit der Technik: Zeichen, Cues, wer wann was macht
  • Übungen am echten Mikrofon in der echten Anlage
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Beschallung & Einmessen

SCHUL-09 · zwei Tage oder sechs Blöcke · vor Ort
09

Für Tontechnik mit Grundpraxis: eine Anlage auslegen, in Betrieb nehmen, einmessen und im Fehlerfall systematisch eingrenzen. Grundlage ist das Forschungswerk „Tontechnik & Beschallung“ mit 19 Rechnern, die im Kurs direkt angewendet werden. Kein Einstiegskurs.

  • Schall, Gehör, Raum — Pegel über Distanz, Moden, Nachhallzeit, Publikumspegel nach österreichischer Rechtslage
  • Signalkette bis zum Pult: Übertragung, Mikrofonierung, Funkplanung, Netzwerk-Audio
  • Strom, Erdung, Brummschleifen, Gain-Staging, Endstufen
  • Lautsprecher, Line-Arrays, Delay-Zonen, Monitoring
  • Einmessen mit Messmikrofon und Dual-FFT, Delay-Alignment, Soundcheck unter Zeitvorgabe
  • Fehlersuche als Verfahren, Rückkopplung, Loudness und LUFS
Block 5 braucht eine reale Anlage mit Messmikrofon. Arbeiten an elektrischen Installationen gehören zur Elektrofachkraft — der Kurs ersetzt keine Befähigung.
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Soziale Sicherheit

Awareness als Verfahren, nicht als Haltung. Das Briefing ist die kurze Form für das ganze Team, das Konzept die Arbeit dahinter.

Awareness-Konzept

SCHUL-02 · Tag + Nachbereitung · vor Ort
02

Aufbau eines tragfähigen Awareness-Konzepts für Veranstalter. Kein Marketing-Sticker, sondern ein Ablauf, der im Ernstfall hält.

  • Rollen und Zuständigkeiten im Team
  • Meldewege und Eskalationsstufen
  • Rückzugsraum: Lage, Ausstattung, Betreuung
  • Umgang mit Vorfällen im laufenden Betrieb
  • Übergabe an Sanitäter, Security oder Behörden
  • Dokumentation, die später standhält
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Sicherheits-Briefing

SCHUL-03 · 60–90 Minuten · am Gelände
03

Kurzformat unmittelbar vor Produktionsstart, am konkreten Gelände statt an allgemeinen Beispielen.

  • Gefahrenstellen vor Ort begehen
  • Notfall- und Fluchtwege
  • Zuständigkeiten für den Produktionszeitraum
  • Abbruchkriterien — wer entscheidet was
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Beschilderung im Awareness-Betrieb

SCHUL-13 · 90 Minuten · im Haus
13

Kurzmodul zu den Hausregel-Schildern von Respect the Location: Das Personal bezieht sich auf die Regel des Hauses, nicht auf die eigene Meinung. Ein Schild weist auf eine Anlaufstelle hin, es schafft keine.

  • die achtzehn Motive und wofür sie stehen
  • Bezug auf die Hausregel in der Ansprache (Stufe 2)
  • ab Stufe 3 entscheidet das Verfahren, nicht das Schild
  • Rundgang und Rollenspiele am eigenen Raum
In Vorbereitung Zum Hintergrund

Fluchtwege und Brandschutz

SCHUL-14 · 2 Stunden · im Haus
14

Unterweisung für Crew und Personal am eigenen Haus: was frei bleiben muss, wo die Notausgänge sind, was bei Alarm und Räumung geschieht. Ersetzt keine Ausbildung zum Brandschutzwart oder Brandschutzbeauftragten.

  • Fluchtwege, Notausgänge, Rettungszeichen
  • Notbeleuchtung und Löschmittel am Ort
  • Alarmierung, Räumung, Sammelplatz
  • Rundgang vor dem Einlass mit dem Werkzeug Fluchtweg-Rundgang
In Vorbereitung Zum Werkzeug
Recht, Verfahren, Nachhaltigkeit

Was vor der Veranstaltung entschieden und eingereicht wird — und was danach nachweisbar sein muss.

Genehmigungsmanagement

SCHUL-08 · Tag oder fünf Blöcke · vor Ort
08

Für alle, die eine Veranstaltung anmelden, einreichen oder verantworten: Verfahren treffen, Schwellen erkennen, Begehung führen, Nachbereitung dokumentieren. Grundlage ist das Forschungswerk „Genehmigungsmanagement für Veranstaltungen in Österreich“ — Rechtsstand gegen RIS und MA 36 geprüft. Struktur- und Praxishilfe, kein Rechtsgutachten.

  • Die Veranstaltung als System: Recht, Technik, Betrieb, Publikum, Raum, Verantwortung
  • Verfahrensweichen in Wien: Anmeldung, Anzeige, Eignungsfeststellung, Ein-Antrags-Prinzip
  • Betriebsanlagen-Ausnahme — wann eine bestehende Genehmigung reicht
  • Schwellen und die Pflichten dahinter: Sicherheits- und Sanitätskonzept, Haus- und Platzordnung, Awareness, Publikumspegel
  • Neun-Länder-Blick für Tourneen: wo es fixe Schwellen gibt und wo der Bescheid entscheidet
  • Rollen und Haftung: Verantwortung lässt sich verteilen, nicht wegdelegieren
  • Begehung mit der Checklisten-Feldfassung, Nachbereitung und Beweissicherung
  • Fünf Werkzeuge, die im Kurs direkt angewendet werden
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GreenEvents in der Umsetzung

SCHUL-05 · Halbtag · vor Ort oder online
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Nachhaltigkeit dort, wo sie entschieden wird — im Aufbau und in der Beschaffung, nicht in der Nachbetrachtung. Auf Grundlage des eigenen Fachbuchs mit 46 Kapiteln.

  • Lastanalyse statt Faustregel bei Aggregaten, Netzanschluss, Leerlauf
  • Mobilität und Anreise — meist der größte Posten in der Bilanz
  • Verpflegung, Wasser, Abfall und Kreislauf
  • Beschaffung, Merchandise, Drucksachen
  • CO₂-Bilanzierung nach GHG Protocol, Scope 3 für Events
  • ISO 20121 und Umweltzeichen UZ 62: was sie verlangen, was sie kosten
  • Kommunikation ohne Greenwashing — nur belegte Aussagen
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Für Menschen ohne technischen Hintergrund

Für Kulturbetrieb, Tourismus, Produktion, Ehrenamt und alle, die auf einer Bühne stehen, ohne dort zu arbeiten.

Technik für Nicht-Techniker

SCHUL-10 · Halbtag · vor Ort
10

Für alle, die mit Technik arbeiten, ohne Technik gelernt zu haben: Schauspiel, Regie, Kulturbüro, Tourismus, Ehrenamt. Was die Geräte tun, was sie nicht tun, und wo die Grenze verläuft, hinter der jemand mit Ausbildung übernimmt.

  • Was im Saal steht und wofür es da ist — Licht, Ton, Strom, Rigging in verständlicher Sprache
  • Wen man wofür fragt: die Gewerke und ihre Zuständigkeiten
  • Was man selbst darf und was nicht — die Grenze ist eine rechtliche, keine des Zutrauens
  • Wie man eine technische Anforderung so formuliert, dass sie umsetzbar ist
  • Häufige Missverständnisse zwischen Produktion und Technik
Kein Handwerkskurs. Das Ziel ist Verständigung, nicht Bedienung.
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Bühnensprache & Mikrofon

SCHUL-11 · Halbtag vor Ort oder online · Kleingruppe
11

Reden mit Mikrofon lässt sich üben. Wer es nie geübt hat, merkt das auf der Bühne — und das Publikum auch. Für Ansagen, Moderation, Begrüßung, Durchsagen im Ernstfall.

  • Haltung, Abstand, Winkel — und warum das Mikrofon nicht zum Kinn zeigt
  • Lautstärke halten, ohne zu schreien oder zu flüstern
  • Plosiv- und Zischlaute: warum sie stechen und wie man sie vermeidet
  • Rückkopplung verstehen — was zu tun ist, wenn es pfeift, und was auf keinen Fall
  • Durchsagen im Ernstfall: kurz, ruhig, wiederholbar
  • Üben mit Rückmeldung über die Sprechprobe — allein, vorher, ohne Publikum
Die Online-Fassung nutzt das Übungswerkzeug im Browser. Eine Fassung mit Kameraaufnahme ist möglich, aber noch nicht eingerichtet.
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Führung und Organisation

Eventmanagement

SCHUL-12 · Zwei Tage · vor Ort
12

Von der Idee zur Abrechnung: Wie eine Veranstaltung geplant, kalkuliert, geführt und nachbereitet wird. Grundlage ist das Fachwerk „Das ganze Event".

  • Die Veranstaltung als System — Recht, Technik, Betrieb, Publikum, Raum, Verantwortung
  • Kalkulation und Break-Even, mit den Rechenbänden aus dem Werk
  • Ablaufplanung, Gewerke, Schnittstellen, Zeitpuffer
  • Verträge, Versicherung, Gagen und was bei Auslandsgästen dazukommt
  • Krisenorganisation: wer entscheidet, wenn etwas passiert
  • Nachbereitung, Abrechnung, Beweissicherung
Für Kulturmanagement und Tourismus ohne technischen Hintergrund ist SCHUL-10 der bessere Einstieg.
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Nach Absprache

Eigenes Thema

SCHUL-99 · Umfang nach Absprache
99

Wenn keines der Formate passt: Thema, Zielgruppe und Rahmen beschreiben, dann kommt eine ehrliche Einschätzung — auch wenn sie „dafür bin ich nicht die richtige Adresse" lautet.

Auf Anfrage Thema beschreiben
Wie es abläuft

Vier Schritte

1 · Anfrage

Format, Wunschtermin, Gruppengröße und Ort über das Formular unten. Anfragen bitte schriftlich; eine Frist für die Antwort wird nicht versprochen.

2 · Abstimmung

Kurzes Gespräch: Vorkenntnisse, Schwerpunkte, örtliche Gegebenheiten. Danach ein schriftliches Angebot mit Umfang und Kosten.

3 · Bestätigung

Mit der schriftlichen Bestätigung gilt der Termin als fix. Die Stornobedingungen stehen in den AGB.

4 · Durchführung

Schulung vor Ort, Teilnahmebestätigung auf Wunsch, kurze schriftliche Zusammenfassung der besprochenen Punkte.

Online-Begleitung: Zu den Formaten entsteht eine Lernplattform — zur Vorbereitung und zum Auffrischen. Sie ersetzt keine Präsenzschulung, und sie ist noch nicht in Betrieb.
Worauf das aufbaut: Hinter den Formaten stehen Fachwerke; sie liegen in der Bibliothek, mit freier Leseprobe — Fachgrundlagen ansehen. Wer wissen will, worauf eine Aussage im Kurs beruht, kann nachlesen.
Schon jetzt ansehen: Das Awareness-Curriculum liegt als Vorschau mit drei Stufen, Merkblättern und Selbsttest bereit. Die dazugehörigen Werkzeuge — Awareness-App, Veranstaltungsplaner, Drug-Checking-Info — laufen als Safe Space Suite im Browser.
Kosten: Das Honorar richtet sich nach Format, Dauer, Gruppengröße und Anfahrt. Nach dem Abstimmungsgespräch gibt es ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbarer Aufstellung, alle Beträge zuzüglich 20 % Umsatzsteuer. Die Stornobedingungen stehen in den AGB.
Zum Mitnehmen

382 Unterlagen für die Praxis

Aushänge, Checklisten, Protokolle, Briefings und Konzepte — als PDF und meist zusätzlich zum Bearbeiten. Die Vorschau ist frei und vollständig; bearbeitbar ist lizenziert.

Vermittelt, nicht selbst abgehalten

Gruppenkurse mit Nachweis

Manche Nachweise darf nur ausstellen, wer dafür zugelassen ist — Staplerschein, Hubarbeitsbühne, Erste Hilfe. Diese Kurse hält CuePoint nicht ab. Was CuePoint macht: die Gruppe zusammenstellen, den Termin organisieren, den Raum beistellen. Ausgebildet und geprüft wird vom zugelassenen Anbieter, und von dort kommt auch der Nachweis.

Ein Kurs kommt zustande, wenn genug Leute zusammenkommen. Deshalb wird zuerst das Interesse gesammelt, dann der Termin gesucht — nicht umgekehrt.
Warum das getrennt bleibt: Ein Nachweis ist nur so viel wert wie die Stelle, die ihn ausstellt. CuePoint stellt Teilnahmebestätigungen aus, keine behördlich anerkannten Befähigungen — und tut auch nicht so.
Terminanfrage

Schulung anfragen

Unverbindlich. Es entstehen keine Kosten und es kommt durch diese Anfrage kein Vertrag zustande.

Oder direkt: office@cuepoint.at · 0664 / 944 73 162